Freitag, 13. Januar 2017

Fest des Gedächtnisses der Taufe unseres Herrn Jesus Christus

Quelle: Wikipedia
Die heutige Messe ist beherrscht vom Evangelium, in dem das zweite Geheimnis des Festes der Erscheinung: die Taufe Jesu im Jordan dargestellt wird. Weil der göttliche Heiland Vertreter des gefallenen Menschengeschlechtes sein wollte, läßt er sich die Bußtaufe erteilen. Er verlieh dem Wasser durch die Berührung mit seinem gottmenschlichen Leibe die Taufkraft, d. h. die Kraft die Seelen zu reinigen und sie in das auserwählte Gottesvolk einzugliedern. Zum Lohne für die freiwillige Erniedrigung wird der Heiland vom Hl. Geiste in Gestalt der Taube und vom himmlischen Vater verherrlicht.


Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sah Johannes Jesus auf sich zukommen und sprach: "Sehet da das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünden der Welt! Dieser ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt Einer, der vor mir gewesen ist; denn Er war eher als ich. Ich kannte Ihn nicht; aber damit Er in Israel offenbar werde, darum bin ich gekommen, mit Wasser zu taufen." Johannes bezeugte weiter: "Ich sah den Geist gleich einer Taube vom Himmel herabschweben und über Ihm ruhen. Ich kannte Ihn nicht; aber Der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, Der sprach zu mir: Über Den du den Geist herabschweben und ruhen siehst, Der ist es, der im Heiligen Geiste tauft. Ich habe es gesehen und bin Zeuge dafür geworden, daß Dieser der Sohn Gottes ist.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Sonntag, 8. Januar 2017

Weihe an die Heilige Familie

Quelle: billerantik
O Jesus, unser liebenswürdigster Erlöser! Du bist vom Himmel gesandt worden, um die Welt durch Deine Lehre und Dein Beispiel zu erleuchten. Du hast den größten Teil Deines irdischen Lebens zu Nazareth, gehorsam gegen Maria und Joseph, zubringen wollen. So hast Du jene Familie geheiligt, die das Vorbild aller christlichen Familien sein sollte. Nimm gnädig auch unsere Familien auf, welche sich Dir gänzlich weihen. Beschütze und bewahre sie, festige sei in der heiligen Furcht Gottes, im Frieden, in der Eintracht und christlichen Liebe, damit sie dem Vorbild Deiner heiligen Familie ähnlich seien und damit alle ihre Glieder der ewigen Seligkeit teilhaftig werden.

O Maria, liebreichste Mutter Jesu Christi und auch unsere Mutter, bewirke durch Deine Güte und Milde, daß Jesus diese unsere Weihe annehmen und uns seinen Segen und seine Gnade verleihen möge!

Heiliger Joseph, Beschützer Jesu und Mariä! Komm uns in allen Nöten des Leibes und der Seele durch deine Fürbitte zu Hilfe, damit wir zugleich mit dir und der seligsten Jungfrau Maria dem göttlichen Erlöser Jesus Christus ewig Lob und Dank darbringen können. Amen.


entnommen aus Gottesdienst Gebtes- und Gesangbuch der Erzdiözese München und Freising 1950

Gebet während einer neuntägigen Andacht zur heiligen Familie

Quelle: billerantik
Es ist eine fromme Sitte der Christen, daß sie um in einem besonderen Anliegen Erhörung von Gott zu erhalten, nach dem Beispiele der Apostel neun Tage nacheinander bestimmte inbrünstige Gebete in dieser Absicht verrichten. Am ersten und neunten Tage oder auch öfter während dieser Andacht, pflegen viele die heil. Sakramente zu empfangen. Das nachstehende Gebet mag bei einer solchen Andacht mit Nutzen verrichtet werden.


O heilige Familie, Jesus, Maria und Josef, nehmt das demütige Gebet einer bedrängten, aber euch herzlich liebenden Seele gütig auf. Habet Mitleid mit meinem traurigen Zustande und gewährt mir mein inständiges Verlangen. Ich bitte euch durch die unaussprechliche Liebe, die ihr jederzeit zueinander getragen, und durch alles Mitleid, das ihr den Notleidenden zu allen Zeiten erwiesen habet, erbarmet euch meiner, denn ich leide sehr in meiner Widerwärtigkeit. Helfet mir, auf daß ich eure Liebe und Güte immer besser erkennen und inniger und dankbarer preisen möge. Amen.


entnommen aus Vade mecum, P. Andreas Ehrensberger S. J., 11. Aufl. mit oberhirtlicher Druckerlaubnis Regensburg 1907

Samstag, 7. Januar 2017

Magnifikat

Hochpreist meine Seele den Herrn
und mein Geist jubelt in Gott, meinen Heiland,
denn geschaut hat er auf die Demut seiner Magd,
denn siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter,
denn Großes hat an mir getan der mächtig ist und heilig ist sein Name.
Und seine Barmherzigkeit gilt von Geschlecht zu Geschlecht denen, die ihn fürchten.
Machtvollles hat er getan mit seinem Arm,
zerstreut hat er, die hochmütig sind in ihres Herzens Sinn.
Mächtige hat er vom Thron gestürzt und Demütige erhöht.
Hungrige hat er gesättigt mit Gütern
und Reiche leer fortgeschickt.
Angenommen hat er Israel, seinen Knecht,
eingedenk seiner Barmherzigkeit,
wie er zu unseren Vätern gesprochen hat,
zu Abraham und seinem Samen auf ewig.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem heiligen Geist.
Wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
Amen.


lateinisch

Magníficat ánima mea Dóminum.
Et exsultávit spíritus meus: in Deo salutári meo.
Quia respéxit humilitátem ancíllae suae:
Ecce enim hoc beátam me dicent omnes generatiónes.
Quia fecit mihi magna, qui potens est:
et sanctum nomen ejus.
Et misericordía ejus, a progénie in progénies:
timéntibus eum.
Fecit poténtiam in brácchio suo:
dispérsit supérbos mente cordis sui.
Depósuit potentes de séde: et exaltávit húmiles.
Esuriéntes implévit bonis:
et dívites dimísit inanes.
Suscépit Israel púerum suum:
recordátus misericórdiae suae.
Sicut lócutus est as patres nostros:
Abraham et sémini ejus in sáecula.
Glória Patri et Fílio et Spíritui Sancto.
Sicut erat in princípio, et nunc et semper,
et in sáeculo saeculórum. Amen.



entnommen aus Römischen Brevier vom 25.Juli 1960

Freitag, 6. Januar 2017

Unterricht für das Fest der heiligen drei Könige

Was ist dies für eine Festfeier?
Diese Festfeier ist das jährliche Gedächtnis, daß die drei Weisen aus dem Morgenlande von einem Sterne, den ihnen Gott hat erscheinen lassen, geleitet nach Bethlehem gekommen sind, daselbst Christum gefunden, in Ihm den Heiland erkannt, Ihn angebetet und mit Gaben verehrt haben.


Warum wird dieser Tag auch Epiphania Domini genannt?
Epiphania Domini heißt zu deutsch Erscheinung des Herrn, und dieser Tag wird so genannt, weil der Herr heute Seine Gottheit auch den gläubigen Heiden offenbart und dadurch gezeigt hat, daß Er zur Erlösung aller Menschen und nicht bloß der Juden gekommen sei. In den drei Weisen, welche die Erstlinge aus den Heiden sind, wie die Hirten die Erstlinge aus den Juden, erkennen auch wir den Anfang unserer Berufung, unseres Glaubens und unserer Hoffnung auf die ewige Seligkeit. Nach der Meinung der Kirche haben an diesem Tage noch zu verschiedenen Zeiten und Jahren auch noch zwei andere Erscheinungen Christi oder Offenbarungen Seiner Gottheit stattgefunden, nämlich die eine, als Er von dem heiligen Johannes in dem Flusse Jordan getauft wurde und der Vater Ihn für Seinen göttlichen Sohn erklärte, der heilige Geist aber Sich in Gestalt einer Taube über Ihn herabließ; und die andere bei der Hochzeit von Kana in Galiläa. wo Er durch die Verwandlung des Wassers in Wein Seine Gottheit das erste Mal durch ein Wunder offenbarte.


Erklärung zur Lectio aus Isaias 60, 1-6
"Auf werde Licht Jerusalem!

Der Prophet Isaias weissagt in dieser Lektion, das Licht des Herrn, welches Christus ist, werde über Jerusalem, wodurch die Kirche vorgebildet wurde, aufgehen, die Heiden, die bisher nichts von Gott wußten, werden in dem Lichte der Erkenntnis Gottes wandeln, die Völker von Sonnenauf- und von Sonnenuntergang werden zur Kirche kommen und sie verherrlichen und durch ihre Vermittlung werden auch die zerstreuten Kinder Israels in die Kirche eintreten. Diese Weissagung hat heute in den drei Weisen oder Königen, welche die Erstlinge der Heiden sind, angefangen erfüllt zu werden.


Erklärung zum Evangelium nach Matthäus 2, 1-12
"Als Jesus geboren war zu Bethlehem im Stamme Juda zur Zeit König Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenlande nach Jerusalem ..."

Was hat diese drei Weise bewogen, eine so weite Reise zu unternehmen, um den Heiland aufzusuchen?
Der Stern, den ihnen Gott erscheinen ließ, wobei Er sie aber auch innerlich erleuchtete, wie der heilige Leo sagt, damit sie verstanden, was der Stern bedeute, und durch Seine Gnade erweckte, dem Sterne zu folgen. Lernen wir von diesen Weisen, welche der Eingebung Gottes so eilig folgten, indem sie ohne Verzug eine so schwere Reise unternahmen, um den Heiland zu suchen: wie auch wir den Befehlen und Einsprechungen Gottes sogleich folgen sollten. IUnd ihr emsiges Nachfragen nach dem neugebornen Könige der Juden ermuntere uns alle und besonders die Kinder, allen Fleiß anzuwenden, um diejenigen Dinge, die uns zur Seligkeit notwendig sind, zu erlernen und auszuüben.

Was hat die Weisen bewogen, Christum fußfällig anzubeten?
In dem Morgenlande herrschte zu allen Zeiten die Sitte, daß man sich vor Königen und Großen zu Boden warf. Da nun die Weisen durch das Licht der Gnade und des Glaubens, womit sie Gott zur Belohnung, daß sie Seiner Berufung so treu und großmütig folgten, erleuchtete, dieses arme in Windeln gewickelte Kind als den von den Menschen sehnlichst erwarteten Messias, d. i. den Gesalbten Gottes und den Heiland der Welt erkannten, so fielen sie voll Ehrfurcht vor Ihm nieder, um Ihn demütig anzubeten. Wie beschämen doch der Glaube und die Ehrerbietung dieser heidnischen Könige jene lauen und kalten Christen, welche in den Kirchen vor dem unter Brotgestalten verborgenen Gott so unehrerbietig sind, daß sie kaum ein Knie vor ihm beugen!

Warum haben sie Christ Gold, Weihrauch und Myrrhen geopfert?
Wie es im Morgenlande Sitte war, sich vor Königen und Großen zu Boden zu werfen, so war es auch Sitte, nicht ohne Geschenke vor ihnen zu erscheinen. Die Kostbarkeiten der Geschenke, welche die Weisen Christo darbrachten, deuten darauf hin, daß ihre Geber Vornehme waren, wie denn auch eine uralte Überlieferung auch wirklich sagt, daß es drei Könige gewesen seien, wovon der eine Kaspar, der andere Melchior und der dritte Balthasar geheißen habe. Solche Geschenke brachte man aber auch nur einem Fürsten oder Könige, und das Opfer der Weisen ist darum eine Anerkennung der Herrlichkeit Christi. Sieh was sie schenkten (sagt der heilige Fulgentius), so weißt du auch, was sie glaubten. Andere Heilige habe dies so ausgedrückt: durch das Gold haben sie Ihn als einen wahren König verehrt, durch das Weihrauch haben sie Ihn als wahren Gott angebetet und durch die Myrrhe (welche in Öl gemischt zu Salben gebraucht wurde), haben sie Ihn als sterblichen Menschen bekannt (und gleichsam seinen Leib im Voraus zum Begräbnis gesalbt.

Wie können wir Christo gleiche Gaben opfern?
Gold können wir Ihm opfern, wenn wir Ihm unseren Willen, welcher unser köstlichster Schatz ist, durch eine aufrichtige Liebe, vollkommenen Gehorsam und beständige Selbstverleugnung schenken, wie auch wenn wir den Armen in Seinem Namen mit Almosen beispringen. Weihrauch werden wir Ihm durch fleißiges, andächtiges und inbrünstiges Gebet anzünden. Myrrhen, wodurch die Verwesung verhindert wird, können wir Ihm bringen, wenn wir die fleischlichen Lüste meiden, um Leib und Seele rein und unbefleckt zu erhalten suchen. Im Allgemeinen kann man sagen, daß wir Ihm Gold, Weihrauch und Myrrhen opfern, wenn wir Ihn als König, als Gott und als Menschen bekennen und Ihm die Geschenke eines wahren Glaubens und frommen Lebens darbringen.

entnommen aus: Christkatholisches Unterrichts- und Erbauungsbuch, R. P. Goffine, Ord. Präm., hrsg. Pfar. Franz Xaver Steck, mit vielen erzbischöflichen und bischöflichen Approbationen, 1872

Fest der Erscheinung des Herrn

Heute feiert die heilige Kirche und feiern wir mit ihr freudig den feierlichen Einzug des Christ-Königs in sein Reich: in die zu erlösende Menschheit, in die Kirche, in die Einzelseele. Er, der in der Stille der heiligen Weihnachtsnacht geboren ward, wird heute als König anerkannt. Epiphanie ist das Fest der "Erscheinung", des Offenbarwerdens des Gott-Königs Christus, das zweite Hochfest der Weihnachtszeit, das altchristliche Königsfest Christi.
Drei Offenbarungen der Herrlichkeit des Gott-Königs Christus werden heute in der Liturgie gefeiert. die Anbetung und Huldigung der Weisen aus dem Osten; die feierliche Verkündigung durch den Vater bei der Taufe Christi: "Diesen sollt ihr hören"; endlich die Offenbarung der Herrschermacht Christi über die Elemente (Verwandlung des Wassers in Wein auf der Hochzeit zu Kana).
Der Tag der Erscheinung ist ein Königsfest und zugleich ein Vermählungsfest. Christus, der König, kommt und vermählt sich mit seiner Braut, der heiligen Kirche, und auch mit uns, die er in den Weisen aus dem Osten beruft, um uns am Hochzeitsmahle der hl. Eucharistie und der ewigen Seligkeit im Himmel teilnehmen zu lassen. So ist Epiphanie die Berufung der Heidenwelt.
Wir eilen, dem Gott-König Christus unsere Gaben, d. h. unsere Herzen, unser Leben, zu weihen und zu opfern. Wir wollen ganz Christus, dem König angehören. Wir erneuern dankbar unsere Taufgnade, durch die wir mit Christus vermählt wurden. Wir vertrauen auf die weltüberwindende Kraft des über uns und in uns herrschenden Königs Christus und überlassen uns ohne Sorgen und Bangen seiner Führung und Leitung.


Introitus

Siehe der Gebieter, der Allherrscher ist da; in Seiner Hand ruht Königsmacht, Gewalt und Weltherrschaft. Gott, gib Dein Richterrecht dem König, dem Königssohn Dein Herrscherrecht.


Lectio aus dem Buch des Propheten Isaias



Auf! Werde licht Jerusalem! Siehe, es kommt dein Licht; die Herrlichkeit des Herrn ging strahlen auf über dir. Denn sieh, die Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker; über dir aber geht der Herr (als Sonne) auf, und Seine Herrlichkeit erscheint in dir. Völker wandeln in deinem Lichte und Könige im Glanze deines Aufgangs. Erhebe deine Augen und schaue ringsum: sie sammeln sich und kommen zu dir; deine Söhne (die Heiden) kommen aus der Ferne, und deine Töchter erheben sich von allen Seiten. Da wirst du schauen und vor Freude überströmen; staunen wird und weit werden dein Herz, wenn zu dir kommt die Fülle des Meeres (die Völker, die im Westen wohnen), wenn der Völker Schätze zu dir wandern. Kamele in Fülle überfluten dich, Dromedare aus Madian und Epha; sie alle kommen von Saba mit Gaben von Gold und Weihrauch, laut kündend das Lob des Herrn.



Evangelium nach Matthäus

Als Jesus in den Tagen des Königs Herodes zu Bethlehem in Juda geboren war, kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und fragten: "Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben Seinen Stern im Morgenland gesehen und sind hergekommen, Ihn anzubeten." Als der König Herodes das hörte, erschrak er, und ganz Jerusalem mit ihm. Er rief alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammen und befragte sie, wo Christus geboren werden solle. Sie antworteten ihm: "Zu Bethlehem im Lande Juda; denn so steht geschrieben beim Propheten: Du Bethlehem im Lande Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürstenstädten Judas; denn aus dir wird der Führer hervorgehen, der Mein Volk Israel regieren soll." Da ließ Herodes die Weisen heimlich zu sich kommen und erkundigte sich bei ihnen genau, um welche Zeit der Stern ihnen erschienen war. Dann sandte er sie nach Bethlehem und sprach: "Geht und forschet sorgfältig nach dem Kinde; und sobald ihr es gefunden habt, meldet es mir, dann will auch ich hingehen und Es anbeten." Nachdem sie den König gehört hatten, machten sie sich auf den Weg. Und sieh, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, zog vor ihnen her, bis er über dem Orte stehen blieb, wo das Kind war. Da sie den Stern sahen, hatten sie eine überaus große Freude. Und sie traten in das Haus, fanden das Kind mit Maria, Seiner Mutter, fielen nieder und beteten Es an. Dann öffneten sie ihre Schätze und brachten ihm Geschenke dar: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Nachdem sie durch ein Traumgesicht die Weisung erhalten hatten, nicht mehr zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem andern Weg in ihre Heimat zurück.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Mittwoch, 4. Januar 2017

Gebet zum göttlichen Jesuskind

Liebenswürdigster Herr Jesus Christus! Unsres Heiles wegen bist Du ein Kind geworden. In einer höhle wolltest Du geboren werden, um uns der Finsternis der Sünde zu entreißen, um uns an Dich zu ziehen und Deine heilige Liebe in uns zu entzünden. Wir beten Dich an als unsren Schöpfer und Erlöser. Wir glauben an Dich. Wir erwählen Dich zu unsrem König und Herrn. Als Zeichen unserer Huldigung schenken wir Dir die ganze Liebe unsres armen Herzens. Guter Jesus, unser Herr und Gott, nimm unser Opfer gnädig an! Damit es Dir gefallen kann, verzeihe uns unsre Sünden, schenke uns Dein Licht und entzünde in uns das heilige Feuer, das Du auf die Erde gebracht hast und in unsren Herzen entfachen willst. Unsre Seele soll so zu einem Altare werden, auf dem wir das Opfer unsrer Abtötungen Dir dabringen. Gib, daß wir hier auf Erden stets Deine größere Ehre suchen, damit wir dereinst auch Deine unendliche Herrlichkeit schauen dürfen im Himmel. Amen.
Leo XIII.
entnommen aus: Aus dem Gebetsschatz der heiligen Kirche, A. M. Weigl, kirchliche Druckerlaubnis Regensburg 1.Februar 1973

Dienstag, 3. Januar 2017

Litanei vom süßen Namen Jesus

Quelle: billerantik
Herr, erbarme Dich unser.
Christus, erbarme Dich unser.
Herr, erbarme Dich unser.
Jesus, höre uns.
Jesus, erhöre uns.
Gott Vater vom Himmel, erbarme Dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme Dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme Dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Sohn des lebendigen Gottes, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Abglanz des Vaters, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Klarheit des ewigen Lichtes, erbarme Dich unser.
Jesus, Du König der Herrlichkeit, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Sonne der Gerechtigkeit, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Sohn der Jungfrau Maria, erbarme Dich unser.
Liebenswürdiger Jesus, erbarme Dich unser.
Wunderbarer Jesus, erbarme Dich unser.
Jesus, Du starker Gott, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Vater der Zukunft, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Engel des hohen Rates, erbarme Dich unser.
Mächtigster Jesus, erbarme Dich unser.
Geduldigster Jesus, erbarme Dich unser.
Gehorsamster Jesus, erbarme Dich unser.
Jesus, sanftmütig und demütig von Herzen, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Freund der Keuschheit, erbarme Dich unser.
Jesus, Du unser Freund, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Gott des Friedens, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Urheber des Lebens, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Muster der Tugenden, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Eiferer für das Heil der Seelen, erbarme Dich unser.
Jesus, Du unser Gott, erbarme Dich unser.
Jesus, Du unsere Zuflucht, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Vater der Armen,erbarme Dich unser.
Jesus, Du Schatz der Gläubigen, erbarme Dich unser.
Jesus, Du guter Hirt, erbarme Dich unser.
Jesus, Du wahres Licht, erbarme Dich unser.
Jesus, Du ewige Weisheit, erbarme Dich unser.
Jesus, Du unbegrenzte Güte, erbarme Dich unser.
Jesus, Du unser Weg und unser Leben, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Freude der Engel, erbarme Dich unser.
Jesus, Du König der Patriarchen, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Meister der Apostel, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Lehrer der Evangelisten, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Stärke der Martyrer, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Licht der Bekenner, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Reinigkeit der Jungfrauen, erbarme Dich unser.
Jesus, Du Krone aller Heiligen, erbarme Dich unser.
Sei uns gnädig. - Verschone uns, o Jesus.
Sei uns gnädig. - Erhöre uns, o Jesus.
Von allem Übel, erlöse uns, o Jesus.
Von aller Sünde, erlöse uns, o Jesus.
Von Deinem Zorne, erlöse uns, o Jesus.
Von den Nachstellungen des Teufels, erlöse uns, o Jesus.
Von dem Geister der Unlauterkeit, erlöse uns, o Jesus.
Vom ewigen Tode, erlöse uns, o Jesus.
Von Vernachlässigung Deiner Einsprechungen, erlöse uns, o Jesus.
Durch das Geheimnis Deiner hl. Menschwerdung, erlöse uns, o Jesus.
Durch Deine Geburt, erlöse uns, o Jesus.
Durch Deine Kindheit, erlöse uns, o Jesus.
Durch Dein göttliches Leben, erlöse uns, o Jesus.
Durch Deine Mühen, erlöse uns, o Jesus.
Durch Deine Todesangst und Dein Leiden, erlöse uns, o Jesus.
Durch Dein Kreuz und Deine Verlassenheit, erlöse uns, o Jesus.
Durch Deine Todesschwäche, erlöse uns, o Jesus.
Durch Deinen Tod und Dein Begräbnis, erlöse uns, o Jesus.
Durch Deine Auferstehung, erlöse uns, o Jesus.
Durch Deine Himmelfahrt, erlöse uns, o Jesus.
Durch Deine Einsetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, erlöse uns, o Jesus.
Durch Deine Freuden, erlöse uns, o Jesus.
Durch Deine Herrlichkeit, erlöse uns, o Jesus.
Du Lamm Gottes, das Du hinwegnimmst die Sünden der Welt. - Verschone uns, o Jesus.
Du Lamm Gottes, das Du hinwegnimmst die Sünden der Welt. - Erhöre uns, o Jesus.
Du Lamm Gottes, das Du hinwegnimmst die Sünden der Welt. - Erbarme Dich unser, o Jesus.
Jesus, höre uns. - Jesus, erhöre uns.

Lasset uns beten
Herr Jesus Christus, der Du gesagt hast: bittet und ihr werdet empfangen, suchet und ihr werdet finden, klopfet an und es wird euch aufgetan werden: verleihe uns, wir bitten Dich, auf unser Flehen die Inbrunst Deiner göttlichen Liebe, damit wir von ganzem Herzen, mit Wort und Tat Dich lieben und nimmer in Deinem Lobe ermüden.
Laß uns, o Her, Deinen heiligen Namen allzeit ebenso fürchten als lieben, da Du niemals denen Deine Leitung entziehst, welche Du in der Festigkeit Deiner Liebe begründest, der Du lebst und regierst in Ewigkeit. Amen


entnommen aus Vade mecum, P. Andreas Ehrensberger S. J., 11. Aufl. 1907 Regensburg, oberhirtliche Druckerlaubnis Regensburg 1907

Fest des allerheiligsten Namens Jesu

Introitus

Im Namen Jesu beuge sich jedes Knie, im Himmel, auf Erden und unter der Erde; und jede Zunge bekenne, daß der Herr Jesus Christus in der Herrlichkeit Gottes des Vaters ist.
O Herr, unser Herr, wie wunderbar ist doch Dein Name allüberall auf Erden! Ehre sei.


Oratio

O Gott, Du hast Deinen eingeborenen Sohn zum Heiland des Menschengeschlechtes eingesetzt und Ihn Jesus nennen lassen; so laß uns in Deiner Huld im Himmel voll Freude Ihn schaen, dessen hl. Namen wir auf Erden verehren. Durch Ihn, unsern Herrn.


Lectio aus der Apostelgeschichte

In jenen Tagen sprach Petrus vom Heiligen Geiste erfüllt: "Ihr Vorsteher des Volkes und ihr Älteste höret: Da wir uns heute verantworten müssen wegen der Wohltat an einem kranken Menschen und sagen sollen, durch wen er geheilt wurde, so sei euch allen und dem ganzen Volke Israel kund: Durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus von Nazareth, den ihr gekreuzigt habt, den aber Gott von den Toten auferweckte: durch Ihn steht jener gesund vor euch. Dieser ist der Stein, den ihr Bauleute verworfen habt; Er ist zum Eckstein geworden. In Ihm allein ist Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir selig werden könnten."


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur


Beten wir alle zu Gott, daß er jenen vergeben möge, die behaupten, wir beten mit den Moslems, den gleichen Gott an. Diesen Irrtum haben in der Vergangenheit Priester geäußert. Möge Gott Ihnen für diese Sünde gegen das 1. Gebot vergeben.
Gott ist dreifaltig, Vater, Sohn und Heiliger Geist und nur im Christentum hat sich Gott in Jesus Christus unverhüllt den Menschen gezeigt. Also sind alle anderen sog. "Religionen" im Irrtum. Alle Gläubigen und Priester und dazu gehört in erster Linie der Papst, sind aufgerufen Jesus Christus, den Gekreuzigten, zu bekennen und die irrenden Moslems, Juden und Andere zu belehren und zu bekehren.
Liebe Leser sagen Sie das ihren Priestern!

Montag, 2. Januar 2017

Königin in alle Ewigkeit

Quelle: billerantik
Königin des Himmels! Hocherhabene und selige Jungfrau! Du thronst auf dem himmlischen Sitze der Seligen. Allem Irdischen bist du entrückt, bekleidet mit dem Gewande der Unsterblichkeit, gleich dem Ewigen alterst du nie.
Sei gegrüßt, o Königin, Glück der Erdgeborenen, Hilfe der christen, ewige Hoffnung der Sünder, Wonne des Alls, jungfräuliche Mutter, schöner als alle Jungfrauen, erhabener über die himmlischen Mächte, Herrscherin, Allkönigin, Entzücken der Menschheit!
Bleibe stets huldvoll geneigt zu deinem Geschlechte, sei uns allenthalben Zuflucht und Heil; erzeige allen deine Hilfe: Trost den Kleinen, Kraft den Schwachen, Schutz den Bedrängten, Leben den Sterbenden! Wie gut, daß der Herr dich, seligste Jungfrau, sich erlesen hat, deren Seele mit allen Tugenden geschmückt ist. Ein großes Wunder bist du, o Maria! Was ist im Himmel und auf Erden je größer und herrlicher als du? Nicht die Propheten und Apostel, die Martyrer und Jungfrauen - keines der erschaffenen Wesen in der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Wieviel, o Königin des Himmels, Maria, überragst du alle Scharen der Engel: Jene nahen Gott mit scheuer Ehrfurcht, ihr Antlitz verhüllend; du aber sagst getrost zum Herrn: "Mein Sohn!"
Darum sei gegrüßt, Jungfrau, Mutter, du Schirmerin und Ruhm und Zierde der Kirche!
Hl. Johannes Chrysostomus
entnommen aus: Aus dem Gebetsschatz der heiligen Kirche, A. M. Weigl, kirchliche Druckerlaubnis, Regensburg 1.Februar 1973