Donnerstag, 21. Februar 2019

Gebet für die Bekehrung der Irrgläubigen

Mächtige Jungfrau, die du alle Irrlehren in der ganzen Welt vernichtet hast, befreie den christlichen Erdkreis von den Fallstricken Satans und schaue nieder auf die Seelen, die durch teuflische List betört sind, auf dass die Herzen der Irrenden alle Bosheit des Irrglaubens ablegen, sich bekehren und zur Einheit des katholischen Glaubens zurückkommen; dafür lege du deine Fürsprache ein bei unserem Herrn Jesus Christus, deinem Sohne, der lebt und regiert mit Gott dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

(100 Tage Ablass einmal täglich, Leo XII, 1885)
Aus „Die vierzehn heiligen Nothelfer“, Ein Trostbüchlein für alle Kreuzträger, von Pfr. Georg Ott, 1921, mit Imprimatur



Die Irrgläubigen sind alle diejenigen, die die Lehre der katholischen Kirche ablehnen, also die Juden, die Moslems, sämtliche protestantischen Sekten, die Anglikaner, die Buddhisten etc.
Alles diese müssen bekehrt werden, um ihre unsterblichen Seelen vor der Hölle zu bewahren. Dies ist die Aufgabe des Papstes, der Kardinäle und Bischöfe, der Priester und aller Katholiken.
"Gehet hin und lehret alle Völker ..."

Mittwoch, 20. Februar 2019

Lobgebet zur Sühne - für die Gottes- und Heiligen-Lästerungen

Quelle: Wikipedia
Gott sei gepriesen!
Gepriesen sei Sein heiliger Name!
Gepriesen sei Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch!
Gepriesen sei der Name Jesu!
Gepriesen sei Sein heiligstes Herz!
Gepriesen sei Jesus im heiligsten Sakramente des Altares!
Gepriesen sei die erhabene Gottesmutter, die heiligste Jungfrau Maria!
Gepriesen sei ihre heilige, unbefleckte Empfängnis!
Gepriesen sei der Name der Jungfrau und Gottesmutter Maria!
Gepriesen sei der heilige Joseph, ihr reinster Bräutigam!
Gepriesen sei Gott in Seinen Engeln und Heiligen!

Pius VII.
 
 
 
entnommen aus: Aus dem Gebetsschatz der heiligen Kirche, A. M. Weigl, kirchliche Druckerlaubnis, Regensburg 1.Februar 1973

Dienstag, 19. Februar 2019

Über die Notwendigkeit des Gebetes

Wie der Vogel ohne Luft, der Fisch ohne Wasser nicht leben kann, so kann der Mensch kein wahres, gottseliges Leben führen ohne Gebet. Das Gebet, sagt ein heiliger Kirchenvater, ist das Atemholen der Seele. Gleichwie der Körper das Leben von der Seele erhält, ebenso erhält die Seele ihr (geistliches) Leben vom Gebet. Und wie der Leib ohne die Seele nicht Leben kann, so ist auch die Seele ohne Gebet schwach und wie tot. Ein Mensch, der keine Freude am Gebet hat, im Gebet nachlässig wird oder gar nicht mehr betet, der wird und muß der Sünde verfallen, denn es wird ihn die Gnade Gottes verlasse, ohne welche er sich nie vor der Sünde bewahren kann. -
"Es will uns Gott," sagt der heilige Augustinus, "Seine Gnade mitteilen, aber Er will sie nur dem mitteilen, der Ihn darum bittet." Der Herr versichert uns dessen, wenn Er sagt: "Bittet und ihr werdet empfangen." Wer also nicht bittet, der empfängt auch nicht.
Da es aber wahr ist, was der hl. Augustinus schreibt: "Es wird der nie fromm zu leben verstehen, der nicht gut zu beten weiß," so ist es nicht genug, daß wir bloß beten, sondern wir müssen auch recht beten.
Das Gebet ist weit mehr Sache des Herzens als bloß der Lippen; es muß vom Herzen gehen. Bete also nicht bloß mit den Lippen, sondern mit dem Herzen, im Geiste und in der Wahrheit! O Christ! fange einmal an recht zu beten und du wirst erfahren, wie süß das Beten ist, und auch recht leben!


entnommen aus: Führer zur himmlischen Heimat, von einem Priester der Diözese Passau, Imprimatur 28. Mai 1914

Montag, 18. Februar 2019

Gedächtnis des hl. Simeon

Er war blutsverwandt mit dem göttlichen Heiland und einer der 72 Jünger; nach dem Tode des hl. Jakobus des Jüngeren wurde er Bischof von Jerusalem. Im Alter von 120 Jahren erlitt er den Kreuzestod um das Jahr 107 (?).


Lesung aus dem Brief des hl. Apostels Jakobus

Geliebte! Selig der Mann der in der Prüfung standhält; denn wenn er sich bewährt hat, wird er die Korne des Lebens empfangen, die Gott denen verheißen hat, die Ihn lieben. Niemand sage, wenn er versucht wird, er werde von Gott versucht; denn Gott kann nicht zum Bösen versucht werden, und er versucht auch Selbst niemanden dazu. Jeder wird vielmehr von seiner eigenen Begierlichkeit versucht, die ihn reizt und lockt. Wenn dann die Begierlichkeit (durch freiwillige Einwilligung) empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber gebiert, wenn sie vollzogen ist, den Tod.
Laßt euch nicht täuschen, meine geliebten Brüder. Jede gute Gabe und jeder vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater des Lichtes, bei dem es keinen Wechsel und keinen Schatten von Veränderlichkeit gibt. Aus freiem Willen hat er uns durch das wort der Wahrheit gezeugt, damit wir gewissermaßen die Erstlinge Seiner Schöpfung seien.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Sonntag, 17. Februar 2019

Betrachtung von der Gegenwart Gottes

1. Gott schaut wirklich auf Dich, nicht anders, als wärest Du allein auf der Welt. Sein heiliges Auge sieht und erkennt Dich, wie es sich selbst sieht und erkennt. Du glaubst es und getraust Dich zu sündigen?

2. Ist es Dir nicht eine größere Schande, daß Gott Deine Sünden sieht, als wenn sie allen Menschen offenbar würden? Wie oft hast Du schon vor den Augen Gottes getan, was Du vor den verächtlichsten Menschen nicht hättest tun dürfen? Du fürchtest so sehr die Augen der Menschen, und achtest so wenig auf das Auge Gottes! O was denkst Du?

3. Keine Nacht ist so dunkel, kein Ort so entlegen, wo Dich Gott nicht sieht und bei Dir ist. Umsonst verbirgst Du Dich vor den Menschen; Gott findet Dich überall. Ach! könntest Du dieses recht fassen und niemals vergessen, fürwahr, Du würdest nie mehr sündigen. Ist wirklich Nichts in Dir, was den Augen Gottes mißfallen könnte? Bedenke es wohl, und siehe, was Du noch zu bessern hast!

Wenn Du sündigen willst, so suche einen Ort, wo Dich Gott nicht sieht, und tue was Du willst.
Heiliger Augustinus

Gebete zu verschiedenen Gelegenheiten

Quelle: Wikipedia
Wenn Du fluchen hörst

Hochgelobt sei Jesus Christus im heiligsten Sakrament des Altares, von nun an bis in Ewigkeit.



Wenn Du Unehrbares siehst oder hörst

Herr! Hüte mich vor allen Dingen, die unehrbar und schändlich sind!



In Gefahren

Du siehst mich, Gott, beschütze mich, auf Deine Macht vertraue ich.



Wenn die Uhr schlägt

Verleih uns, Gott durch Jesu Christ zum Leben und zum Sterben die Gnade, die uns nötig ist, den Himmel zu erwerben.



entnommen aus: Führer zur himmlischen Heimat, von einem Priester der Diözeses Passau, Imprimatur 28. Mai 1914

Samstag, 16. Februar 2019

Te Deum - der Ambrosianische Lobgesang

Dir, o Gott unser Lob! Dir, o Herr, unser Preis! Dir, dem ewigen Vater, huldigt in Ehrfurcht die ganze Erde. Dir jauchzen die Engel all, Dir die Himmel, Dir alle Mächte,
Dir Cherubim und Seraphim: ohn' Ende jauchzen sie alle Dir zu:
Heilig, heilig, heilig! Herr, Gott der himmlischen Heere!
Himmel und Erde erfüllt Deiner Herrlichkeit Größe. Dich lobpreist der Apostel glorreicher Chor, Dich der Propheten ruhmwürdige Schar,
Dich der Martyrer strahlendes Heer.
Dich bekennet über den Erdkreis hin die hl. Kirche: Dich den Vater voll unermeßlicher Hoheit; Deinen wahren und einzigen Sohn, aller Anbetung würdig; Den Heiligen Geist auch, den Tröster. Du bist König der Glorie, Christus! Du des Vaters ewiger Sohn!

Du scheutest nicht zurück vor dem Schoße der Jungfrau, um die Menschheit zu retten. Du hast besiegt den Stachel des Todes und allen, die glauben, die himmlischen Reiche geöffnet.
Du thronest zur Rechten Gottes in der Glorie des Vaters.
Du wirst kommen als Richter, so bekennt unser Glaube. Dich nun flehen wir an: komm Deinen Dienern zu Hilfe, die Du erkauft um Dein kostbares Blut. Unter die Schar Deiner Heiligen lasse uns zählen im Reiche der ewigen Herrlichkeit.
Rette, o Herr, Dein Volk; Dein Eigentum segne.
Lenke uns, trag uns in Ewigkeit! Tag für Tag preisen wir Dich;
Ewiglich loben wir Deinen Namen bis hinein in die Ewigkeiten der Ewigkeit. Herr, bewahre uns heute huldvoll vor jeglicher Sünde.
Erbarm Dich unser, o Herr, erbarme Dich unser.
Laß Dein Erbarmen, o Herr, über uns walten, wie wir es von Dir erhoffen.
Ja, Herr, Du bist meine Hoffnung! nie werd ich zuschanden in Ewigkeit! Lasset uns preisen den Vater und den Sohn samt dem Hl. Geiste. Lasset uns Ihn loben und preisen in Ewigkeit.
Gepriesen bist Du, o Herr, droben in der Feste des Himmels.
Und lobwürdig und glorreich und über alles erhaben in Ewigkeit.
Herr, erhöre mein Gebet. Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. Und mit deinem Geiste.
Lasset uns beten. Deine Barmherzigkeit, o Gott, ist ohne Maß und der Reichtum Deiner Güte unerschöpflich; wir danken Deiner so liebreichen Majestät für die gewährten Gaben und flehen ohne Unterlaß Deine Milde an: verlaß nicht die Bittenden, da Du ja Gebetswünsche immer erfüllst, und bereite sie für die künftigen Güter. Durch Christus unsern Herrn. Amen.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Freitag, 15. Februar 2019

Liebesseufzer des hl. Alfons Maria von Liguori

Mein Jesus, wann werde ich anfangen, Dich zu lieben, wie Du mich geliebt hast?

Mein Gott, wann werde ich allem absterben, um Dir allein zu leben?

Mein Jesus, mache, dass alle Menschen Dich erkennen und lieben.

O liebetrunkenes Herz Jesu, entzünde mein armes Herz.

Mein Jesus, gib, dass ich mit den Worten meinen Geist aufgebe: ich liebe Dich, ich liebe Dich.

O mein Jesus, lass mich am Tage des Gerichtes nicht von Dir getrennt werden.

O mein Jesus, wie liebenswürdig bist Du und ach, von wie wenigen wirst Du geliebt!



aus: Jesus Christus betrachtet im Geheimnisse der Erlösung vom hl. Alfons Maria von Liguori

Donnerstag, 14. Februar 2019

Gedächtnis des hl. Valentin, Priesters und Matyrers

Er war Priester in Rom und besiegelte seine Treue zu Christus und seinen Seeleneifer mit dem Martertode 269(?) zu Rom.


Oratio

Wir bitten Dich, allmächtiger Gott: laß uns, die wir das Geburtsfest Deines hl. Märtyrers Valentin begehen, durch seine Fürsprache von allen drohenden Übeln befreit werden. Durch unsern Herrn.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Mittwoch, 13. Februar 2019

Gebet zu Jesus

St. Michael München
O mein Herr und Heiland, in Deinen Armen bin ich sicher.
Wenn Du mich hältst, habe ich nichts zu fürchten;
wenn Du mich aufgibst, habe ich nichts zu hoffen.
Ich weiß nicht, was vor meinem Tode über mich kommen wird;
die Zukunft ist für mich in Dunkel gehüllt,
aber ich vertraue auf Dich.
Ich bitte Dich mir zu geben, was gut für mich ist,
und mir zu nehmen, was mein Heil gefährdet.
Wenn Du mir Schmerzen und Kummer schickst,
so schenke mir die Gnade, sie recht zu tragen.


Kardinal Newmann