Sonntag, 10. Januar 2021

Weihe an die Heilige Familie

Quelle: billerantik
O Jesus, unser liebenswürdigster Erlöser! Du bist vom Himmel gesandt worden, um die Welt durch Deine Lehre und Dein Beispiel zu erleuchten. Du hast den größten Teil Deines irdischen Lebens zu Nazareth, gehorsam gegen Maria und Joseph, zubringen wollen. So hast Du jene Familie geheiligt, die das Vorbild aller christlichen Familien sein sollte. Nimm gnädig auch unsere Familien auf, welche sich Dir gänzlich weihen. Beschütze und bewahre sie, festige sei in der heiligen Furcht Gottes, im Frieden, in der Eintracht und christlichen Liebe, damit sie dem Vorbild Deiner heiligen Familie ähnlich seien und damit alle ihre Glieder der ewigen Seligkeit teilhaftig werden.

O Maria, liebreichste Mutter Jesu Christi und auch unsere Mutter, bewirke durch Deine Güte und Milde, daß Jesus diese unsere Weihe annehmen und uns seinen Segen und seine Gnade verleihen möge!

Heiliger Joseph, Beschützer Jesu und Mariä! Komm uns in allen Nöten des Leibes und der Seele durch deine Fürbitte zu Hilfe, damit wir zugleich mit dir und der seligsten Jungfrau Maria dem göttlichen Erlöser Jesus Christus ewig Lob und Dank darbringen können. Amen.


entnommen aus Gottesdienst Gebtes- und Gesangbuch der Erzdiözese München und Freising 1950

Tischgebet

Quelle: Billerantik
Vor dem Essen

O Gott, von dem wir alles haben,
wir preisen dich für deine Gaben,
Du speisest uns, weil du uns liebst;
o segne auch, was du uns gibst!

Nach dem Essen

O Gott, dir sei für Speis und Trank,
für alles Gute Lob und Dank!
Du gabst, du willst auch immer geben,
dich preise unser ganzes Leben!


entnommen aus Gottesdienst Gebets- und Gesangbuch der Erzdiözese München und Freising 1957

Art und Weise den Tag zu heiligen - Sonntag

Sonntag. Opfere alles auf zum Lobe und Preise der heiligsten Dreifaltigkeit, sowie zur Danksagung für alle Gnaden und Wohltaten, die du von jeder der drei göttlichen Personen an Leib und Seele empfangen hast.


entnommen aus Vade mecum, P. Andreas Ehrensberger S.J., oberhirtliche Druckerlaubnis Regensburg 1907


Gebet der Ehegatten füreinander

Hl. Familie
Quelle: Billerantik
Allmächtiger, ewiger Gott, du selbst hast den Ehestand zur Erhaltung des Menschengeschlechtes und zur gegenseitigen Hilfe und Tröstung eingesetzt. Du selbst hast uns im heiligen Sakrament der Ehe unauflöslich verbunden, so daß wir nicht mehr zwei sind, sondern eins. So bitten wir dich denn voll Vertrauen, verleihe uns die Gnade, in diesem Stande so zu leben, daß wir in Liebe und Geduld, in Friede und Einigkeit verharren; daß wir nichts tun und zulassen, was die eheliche Treue und Keuschheit verletzt; daß wir nie einem Kinde den Eintritt ins Leben versagen. Stärke uns, daß wir unsere Kinder in Gottesfurcht und Sittenreinheit erziehen und sie vor Verführung und allem Bösen bewahren. Laß uns die Widerwärtigkeiten des Lebens geduldig ertragen. Segne unsere Arbeiten und Geschäfte und laß uns von den irdischen Gütern einen weisen Gebrauch machen. Hilf uns, daß wir in allem Guten treu zusammenhalten und Hand in Hand zum Himmel wandeln, damit wir dort ewig mit dir vereint werden. Durch Christus unsern Herrn. Amen.


entnommen aus Gottesdienst Gebets- und Gesangbuch der Erzdiözese München und Freising 1957


Lassen Sie uns für den Papst und unsere anderen Hirten, die Kardinäle und Bischöfe, beten, daß sie gegen den Vorstoß der Hölle und der Welt das Sakrament der Ehe anzugreifen, Widerstand leisten. Sie selbst verwässern das Sakrament der Ehe und ihre Unauflöslichkeit.

Nach der Lehre unserer heiligen Mutter der Kirche sind sog. "wiederverheiratete Geschiedene", Ehebrecher, die eine Todsünde begehen und daher, wenn sie von der Todsünde nicht ablassen, nicht die heilige Kommunion empfangen dürfen.

Familienplanung ist eine Entheiligung des Sakraments der Ehe. Jegliche Form der Empfängnisverhütung ist eine Entheiligung des Sakraments der Ehe. Abtreibung gar ist eine Todsünde.

Lassen Sie uns auch beten für alle Eltern, die in dieser gottfernen Gesellschaft Kinder haben, daß sie diese katholisch zu erziehen.


Tischgebet - 2

Quelle: billerantik
Vor dem Essen

Im Namen + des Vaters ...
Aller Augen warten auf Dich, o Herr, und Du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit; Du öffnest Deine Hand und erfüllst alles, was da lebt mit Segen.
Ehre sei dem Vater ...
Herr, erbarme Dich unser
Christus erbarme Dich unser,
Herr erbarme dich unser,
Vater unser ....
Gegrüßet seist du ...
Segne, o Herr uns und diese Deine Gaben, die wir durch Deine Güte genießen werden, durch Christus unsern Herrn. Amen.



Nach dem Essen

Wir danken Dir, o Herr, Gott, himmlischer Vater für alle Deine Wohltaten, die wir von Deiner Güte empfangen haben, durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Ehre sei dem Vater .... Amen.
Herr erbarme Dich unser .......
Vater unser ...
Gegrüßet seist du ....
Verleihe gnädigst, o Herr, all denen, die uns Gutes getan, um Deines Namens willen das ewige Leben. Amen.
Die Seelen der verstorbenen Christgläubigen mögen durch die Barmherzigkeit Gottes ruhen im Frieden. Amen.



entnommen aus Vade mecum, P. Andreas Ehrensberger S. J., 11. Aufl. Regensburg 1907 mit kirchlicher Druckerlaubnis

Gebet während einer neuntägigen Andacht zur heiligen Familie

Quelle: billerantik
Es ist eine fromme Sitte der Christen, daß sie um in einem besonderen Anliegen Erhörung von Gott zu erhalten, nach dem Beispiele der Apostel neun Tage nacheinander bestimmte inbrünstige Gebete in dieser Absicht verrichten. Am ersten und neunten Tage oder auch öfter während dieser Andacht, pflegen viele die heil. Sakramente zu empfangen. Das nachstehende Gebet mag bei einer solchen Andacht mit Nutzen verrichtet werden.


O heilige Familie, Jesus, Maria und Josef, nehmt das demütige Gebet einer bedrängten, aber euch herzlich liebenden Seele gütig auf. Habet Mitleid mit meinem traurigen Zustande und gewährt mir mein inständiges Verlangen. Ich bitte euch durch die unaussprechliche Liebe, die ihr jederzeit zueinander getragen, und durch alles Mitleid, das ihr den Notleidenden zu allen Zeiten erwiesen habet, erbarmet euch meiner, denn ich leide sehr in meiner Widerwärtigkeit. Helfet mir, auf daß ich eure Liebe und Güte immer besser erkennen und inniger und dankbarer preisen möge. Amen.


entnommen aus Vade mecum, P. Andreas Ehrensberger S. J., 11. Aufl. mit oberhirtlicher Druckerlaubnis Regensburg 1907

Samstag, 9. Januar 2021

Art und Weise den Tag zu heiligen

1. Wandle beständig in der Gegenwart Gottes, d. h. gedenke, daß Gott alles sieht, und daß er sogar die geheimsten Gedanken deines Herzens weiß. Erfülle mit guter Meinung die Pflichten, die Gott dir in deinem Stand auferlegt hat.
Die gute Meinung ist ein leichtes Mittel, um viele Verdienste bei Gott zu erwerben; denn ohne dieselbe sind auch die an sich guten Werke ohne Verdienst; mit ihr aber werden die sonst gleichgültigen Werke Gott gefällig und für den Himmel verdienstlich. Ist das dein Verlangen, dann mußt du in der Gnade Gottes sein; denn solange du im Stande der Todsünde bist, kannst du nichts für den Himmel verdienen. In diesem Falle mußt du zuvor beichten oder wenigstens eine vollkommene Reue erwecken mit dem festen Vorsatze, dich zu bessern und zu beichten.
2. Die Übung der guten Meinung besteht darin, daß man täglich, und wohl auch öfter im Tage, sein Gemüt zu Gott erhebt und alle Gedanken, Worte und Werke, jede Angst und Not Gott aufopfert zu Seiner Ehre und aus Liebe zu Ihm, und dies alles in Vereinigung mit dem bitteren Leiden und mit den Verdiensten Christi, der seligsten Jungfrau und allen Heiligen.
3. Die des Morgens gemachte Meinung soll man während des Tages oft mit einem kurzen Schutzgebete wiederholen, z. B. "Mein Gott alles aus Liebe zu Dir, zu Deiner Ehre," usw. insbesondere aber:
  • wenn man eine neue Arbeit anfängt
  • wenn man die Uhr schlagen hört
  • wenn man etwa unter der Arbeit einen Fehler begangen hat



entnommen aus Vade mecum, P. Andreas Ehrensberger S.J., oberhirtliche Druckerlaubnis Regensburg 1907

Freitag, 8. Januar 2021

Abendgebet für die Kleinsten

Müde bin ich, geh zur Ruh,
schließe meine Augen zu;
Vater, laß die Augen dein
über meinem Bette sein!

Hab ich Unrecht heut getan,
sieh es lieber Gott nicht an;
deine Gand und Jesu Blut
macht ja allen Schaden gut. Amen.


entnommen aus Gottesdienst Gebets- und Gesangbuch der Erzdiözese München und Freising 1957

Gebet eines Priesters zum heiligsten Herzen Jesu

O barmherziger Herr Jesu Christe, ich danke Dir und preise Dich um des süßen minniglichen Wortes willen: „Mich dürstet“, das Du am Kreuze gesprochen und womit Du das Leiden Deines Leibes und den Durst Deines Herzens offenbart hast, in welchem Du nach aller Menschen Seligkeit verlangst.

Darum bitte ich Dich, lieber Herr Jesu Christe, gib mir um Deiner großen Barmherzigkeit willen, dass ich stets so rede und handle, wie es Dir zum Lobe und den mir anvertrauten Seelen zum Heile gereicht, auf dass Dein heiliger Name und der gute Name der Priester durch mich nicht entweiht werde. Amen. Pater noster. Ave Maria.
aus: Deutsche Herz-Jesu-Gebete des 14. und 15. Jahrhunderts, Karl Richstätter S.J., Verlag Kösel & Pustet, 1926

Morgengebete für die Kleinsten

Lieber Gott, den ganzen Tag
will ich froh Dir schenken,
will als gutes Gotteskind
gerne an Dich denken. Amen


Du lieber Gott, ich bitte Dich:
ein frommes Kind laß werden mich
und gib mir Deinen Segen
auf allen meinen Wegen! Amen.


entnommen aus Gottesdienst Gebets- und Gesangbuch der Erzdiözese München und Freising 1957