Donnerstag, 15. September 2016

Fest der Sieben Schmerzen der allerseligsten Jungfrau Maria

Quelle: Wikipedia
In der Passionszeit (Freitag nach dem ersten Passionssonntag) gedenkt die Kirche nicht bloß des Leidens des Heilandes, sondern auch der Schmerzen seiner gebenedeiten Mutter. Maria stand heldenmütig unter dem Kreuze, als ihr göttlicher Sohn den Opfertod starb; sie erduldete unblutigerweise alle seine Martern an der Seele und nahm so innigsten Anteil an dem welterlösenden Opfertode Christi.
Die Verehrung der Sieben Schmerzen Mariä wurde besonders durch die Stifter des Servitenordens (Fest am 12. Februar) gefördert. Ein eigenes Fest zu Ehren dieser Schmerzen wurde 1423 auf einer Kölner Synode empfohlen und durch Papst Benedikt 1727 für die ganze Kirche vorgeschrieben. Das Fest am 15. September wurde durch Pius VII. eingeführt zum Dank für seine glückliche Rückkehr aus der Gefangenschaft.


Oratio

O Gott, bei Deinem Leiden drang, wie Simeon es vorhergesagt, das Schwert des Schmerzes durch das liebevollste Herz der glorreichen Jungfrau und Mutter Maria; verleihe uns, die wir in frommen gedenken ihre Schmerzen verehren, die Gnade, die selige Wirkung Deines Leidens zu erlangen: der Du lebst.

entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur