Sonntag, 24. Juli 2016

"O Gott sei mir Sünder gnädig!"

Quelle: Wikipedia
10. Sonntag nach Pfingsten

Aus dem Evangelium nach Lukas (18, 9 - 14)

In jener Zeit trug Jesus einigen, die sich für gerecht hielten und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis vor: Zwei Menschen gingen in den Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich also: " O Gott, ich danke Dir, daß ich nicht so bin wie die übrigen Menschen, wie die Räuber, Diebe und Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner da. Ich faste zweimal die Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich besitze."
Der Zöllner aber stand von ferne und wagte nicht einmal die Augen zum Himmel zu erheben; er schlug vielmehr an seine Brust und sprach
"O Gott sei mir Sünder gnädig!" Ich sage euch, dieser ging gerechtfertigt nach Hause, jener nicht. Denn ein jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.


entnommen: aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur


Beten wir also liebe Leser, damit wir nicht der Selbstgerechtigkeit oder dem Hochmut anheim fallen und beten wir auch für die, die der Meinung sind, sie müßten die ewige Wahrheit in der katholischen Kirche verändern z. B. mit dem Kampfslogan "Wir sind Kirche."