Sonntag, 11. Juni 2017

Präfatio von der allerheiligsten Dreifaltigkeit

Quelle: Wikipedia
Es ist in Wahrheit würdig und recht, billig und heilsam, Dir immer und überall dankzusagen, heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott. Mit Deinem eingeborenen Sohne und dem Hl. Geist bist Du ein Gott, ein Herr: nicht als wärest Du nur eine Person. Du bist vielmehr in drei Personen ein Einziger. Was wir auf Deine Offenbarung hin von Deiner Herrlichkeit glauben, dasselbe glauben wir ohne irgend einen Unterschied auch von Deinem Sohne, dasselbe vom Hl. Geiste. Und so beten wir beim Lobpreis des wahren und ewigen Gottes in den Personen die Verschiedenheit, in der Natur die Einheit, in der Majestät die Gleichheit an. Diese preisen die Engel und Erzengel, die Cherubim und Seraphim, die nicht aufhören, wie aus einem Munde Tag um Tag zu rufen:
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von Deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe!
Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!


entnommen aus: Schott Meßbuch 1957 Imprimatur


Damit ist auch Klarheit darüber geschaffen, daß wir nicht mit den Moslems und nicht mit den Juden denselben Gott anbeten, wie dies viele Priester behaupten, auch Priester der katholischen Tradition.
Diese Priester verbreiten einen Irrglauben. Die Juden leugnen seit 2000 Jahren die Gottheit Jesu Christi.

Ob der Glaube der Moslems an Allah Gott wohlgefällig ist, weiß nur Gott. Gott hat uns aber geoffenbart, wie er angebetet werden will, als dreifaltiger Gott und als gerechter und barmherziger Gott. Insofern können die Moslems nicht denselben Gott anbeten, zumal wenn man den Islam liest, in dem Allah völlig anders dargestellt wird, als sich Gott durch seinen Sohn geoffenbart hat.

Unser Heiland hat es uns klar und deutlich gesagt:
Evangelium nach Johannes (14, 15-21)
"In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr Mich liebt, so haltet meine Gebote. Ich will den Vater bitten, und ER wird euch einen anderen Tröster senden, damit Er in Ewigkeit bei euch bleibe: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie Ihn nicht sieht noch kennt. Ihr aber werdet Ihn erkennen; denn Er wird bei euch bleiben und in euch wohnen. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen. Ich komme wieder zu euch. Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr. Ihr aber werdet Mich sehen; denn Ich lebe, und auch ihr werdet leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß Ich in Meinem Vater bin, und ihr in Mir, und Ich in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es , der Mich liebt. Wer Mich liebt, der wird von Meinem Vater geliebt, und auch Ich werde ihn lieben und Mich ihm offenbaren.

Das bedeutet ganz klar, daß derjenige der Christus nicht liebt, auch nicht vom Vater geliebt wird. Derjenige, der nicht vom Vater geliebt wird, dessen Anbetung ist Gott nicht wohlgefällig. Daraus folgt, daß nur wer auch Christus bekennt, betet Gott wohlgefällig an.

an einer anderen Stelle heißt es im Johannesevangelium (6, 44-45)
"Niemand kann zu Mir kommen, wenn ihn der Vater nicht zieht, der Mich gesandt hat; Ich aber werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. Es steht geschrieben bei den Propheten (Is. 54,13): Sie alle werden von Gott belehrt werden. Jeder, der vom Vater gehört hat und sich belehren läßt, kommt zu Mir.

Daraus folgt, daß Jeder, der Gott wohlgefällig anbetet, auch zum Glauben an Jesus Christus kommt und ihn bekennt. Auch die Moslems könnten heute wissen, wer Gott ist, wenn sie sich belehren lassen würden, sofern es noch Priester gibt, die sie belehren und bekehren wollen.

Die allerwichtigste Schlußfolgerung ist jedoch, daß die Priester die Aufgabe haben, alle Menschen zu Jesus Christus zu bekehren. "Gehet also hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes, und lehret sie alles halten, was Ich euch geboten habe. Und sehet Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt." (Matth. 28, 18-20)

Heute hat man als Katholik den Eindruck, daß manche Priester dies als glückliche Ausrede sehen, um nicht Mission und Apostolat machen zu müssen. Wir beten ja eh alle denselben Gott an!

Liebster Jesus sende uns Priester nach Deinem Herzen!