Donnerstag, 31. Januar 2019

Sühnegebet der Ehrenwache des Heiligsten Herzens Jesu - Heilige Stunde

Göttlicher Heiland Jesus Christus, lasse Dich gnädig herab, einen Blick der Erbarmung auf Deine treuen Verehrer zu werfen, die hier in demselben Geiste des Glaubens, der Genugtuung und der Liebe versammelt sind, um zu Deinen Füßen ihre eigene Untreue und jende aller armen Sünder, ihrer Brüder, zu beweinen! O könnten wir durch die einstimmigen und feierlichen Versprechen, die wir Dir jetzt machen wollen, Dein göttliches Herz rühren und Barmherzigkeit erlangen für uns, die unglückliche und sündhafte Welt sowie für alle, die nicht das Glück haben, Dich zu lieben! Ja wir versprechen es Dir für die Zukunft:

Für die Vergessenheit und den Undank der Menschen, - wollen wir Dich trösten, o Herr!
Für Deine Verlassenheit im heiligen Tabernakel, wollen wir Dich ....
Für die Verbrechen der Sünder, ...
Für den Haß der Gottlosen, ...
Für die Gotteslästerungen, die man gegen Dich ausstößt, ...
Für die Schmähungen gegen Deine Gottheit, ...
Für den vielfachen Gottesraub, wodurch man das heilige Sakrament Deiner Liebe entehrt, ...
Für die Beschimpfungen und Unehrbietigkeiten, die in Deiner anbetungswürdigen Gegenwart begangen werden, ...
Für die Treulosigkeit, deren anbetungswürdiges Opfer Du bist, ...
Für den Kaltsinn des größten Teils Deiner Kinder, ...
Für die Verachtung Deiner zuvorkommenden Liebe, ...
Für die Untreue jener, die sich Deine Freunde nennen, ...
Für den Mißbrauch Deiner Gnaden, ...
Für unsere eigenen Treulosigkeiten, ...
Für die unbegreifliche Härte unserer Herzen, ...
Für unsere Lauheit in Deiner Liebe, ...
Für die bittere Traurigkeit, in die Dich der Verlust der Seelen versenkt hat, ...
Für das lange Warten an der Türe unserer Herzen, ...
Für unsere Nachlässigkeit in Deinem heiligen Dienste, ...
Für die bitteren Zurückweisungen, mit denen wir Deine Liebe vergelten, ...
Für die Seufzer Deiner Liebe, ...
Für die Tränen Deiner Liebe, ...
Für Deine Gefangenschaft aus Liebe, ...
Für das Martertum Deiner Liebe,

Lasset uns beten!
Göttlicher Heiland Jesus Christus, Du ließest aus Deinem Herzen die schmerzliche Klage hervorgehen: "Ich habe Tröster gesucht und keine gefunden!", laß Dich herab, den schwachen Tribut unserer Tröstungen gnädig aufzunehmen, und verleihe uns den mächtigen Beistand Deiner Gnade, damit wir in Zukunft mehr und mehr alles fliehen, was Dir mißfallen könnte, und daß wir uns immer und überall als Deine treuen und ergebenen Verehrer erweisen! Wir bitten Dich darum durch Dein Heiligstes Herz, der Du als gleicher Gott mit dem Vater und dem Heiligen Geiste lebst und herrschest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

entnommen aus: Die Heilige Stunde - Drei Andachten zu dem mit der Todesangst ringenden Herzen Jesu, Direktion der Heiligen Stunde, Kloster der Heimsuchung Mariä, Uedem, Niederrhein, Steyler Missionsbuchhandlung, Kaldenkirchen,           6. verbesserte Auflage, Imprimatur 1949

Fest des hl. Johannes Bosco, Bekenners

Quelle: Wikipedia
Im Jahre 1815 als Kind armer Eltern geboren, hatte er eine recht harte Jugend. Die treffliche Erziehung durch seine Mutter, bereits im Knabenalter geschaute Visionen und sein im Kreis der Altersgenossen sich offenbarendes Führertalent gaben seinem Streben Richtung. Im Jahre 1841 wurde er zum Priester geweiht. Alsbald betätigte er sich als Erzieher der männlichen Jugend. Er sammelte sie in dem von ihm gegründeten Jugendheim (Oratorium des hl. Franz von Sales in Turin-Valdocco), rief Handwerkerschulen und eine Reihe von sozialen und religiösen Einrichtungen ins Leben und gründete die Genossenschaft der Salesianer und der Mariahilfschwestern. Durch all diese Werke, die er im Vertrauen auf den Beistand Mariens, "der Helferin der Christen", unternahm, stiftete er unübersehbaren Segen in Europa und in Übersee. Er starb am 31. Januar 1888 zu Turin. Am Osterfeste 1934 wurde er heiliggesprochen.


Introitus

Gott gab ihm Weisheit und Einsicht in Überfülle, und eine Weite des Herzens gleich dem Sand am Gestade des Meeres. Ihr Kinder, lobet den Herrn; ja lobet den Namen des Herrn. Ehre sei.


Oratio

O Gott, Du hast in Deinem heiligen Bekenner Johannes einen Vater und Lehrer der männlichen Jugend erweckt und wolltest, daß durch ihn mit Hilfe der Jungfrau Maria in Deiner Kirche neue Ordensfamilien erblühen; wir bitten Dich: gib uns die Kraft, entflammt vom selben Feuer der Liebe, den Seelen nachzugehen und einzig Dir zu dienen. Durch unsern Herrn.


Lesung aus dem Brief des hl. Apostels Paulus an die Philipper

Brüder! Freuet euch allezeit im Herrn. Noch einmal sage ich: freuet euch. Laßt alle Menschen eure Güte erfahren; denn der Herr ist nahe. Um nichts macht euch Sorgen, sondern stets sollen in innigem Gebet und Flehen unter Danksagung eure Anliegen vor Gott kund werden. Und der Friede Gottes, der alles Begreifen übersteigt, bewahre eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus. Endlich, Brüder, lasset euch angelegen sein alles was wahr, alles was würdig, alles was gerecht, alles was heilig, alles was liebenswert, alles was dem guten Ruf nützt, alles was Tugend ist, alles was als gute Sitte gelobt wird. Was ihr gelernt, empfangen, gehört, und an mir gesehen habt, das tuet! Dann wird der Gott des Friedens mit euch sein.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur



Mittwoch, 30. Januar 2019

Fest der hl. Martina

Sie entstammte einer vornehmen christlichen Familie zu Rom, wo sie auch um 226(?) den Martertod erlitt. Ihren Namen trägt eine Basilika am römischen Forum.
entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Hl. Martina(links) und hl. Agnes
Quelle: wikipedia
Der Überlieferung zufolge wurde die Christin Martina dazu gezwungen werden, im Tempel des Apollo ein Opfer darzubringen. Vor der Statue des Apoll schlug sie ein Kreuz, worauf das Götterbild zerbarst und der Tempel einstürzte. Martina wurde nun einer Reihe von Foltern überantwortet. Himmlischer Beistand half ihr, diese zu überstehen. Sie wurde im Amphitheater den Tieren vorgeworfen, aber der Löwe, der sie verschlingen sollte, legte sich ihr zu Füßen. Als Martina auf einen Scheiterhaufen gestellt wurde, erlosch das Feuer durch einen plötzlichen Gewitterregen; schließlich wurde Martina enthauptet.
entnommen aus Wikipedia


Lesung aus dem Buch der Weisheit

Ich preise Dich Herr und König; ich lobe Dich, meinen Gott und Heiland. Ich preise Deinen Namen; denn Du warst mir Helfer und Beschirmer: Du hast meinen Leib errettet aus dem Verderben, aus den Schlingen verleumderischer Zungen und von lügnerischen Lippen. Du warst mir Helfer gegen meine Widersacher. Du befreitest mich nach Deinem überreichen Erbarmen von den brüllenden Tieren, die mich verschlingen wollten, aus den Händen derer, die mir nach dem Leben trachteten, aus der Trübsal, die mich umgab, aus der lodernden Flamme, die mich umzüngelte, so daß ich mitten im Feuer nicht verbrannte; aus dem tiefen Schlunde der Unterwelt, von den unzüchtigen Reden, von den lügnerischen Worten, von dem gottlosen Könige und von der ungerechten Zunge. Darum will meine Seele bis zum Tode den Herrn lobpreisen. Denn Du rettest jene, die auf Dich hoffen, und befreiest sie aus den Händen der Heiden: Herr unser Gott!


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Dienstag, 29. Januar 2019

Fest des hl. Franz von Sales, Bischofs, Bekenners, Kirchenlehrers

Quelle: Wikipedia
Er wurde zu Annecy in Savoyen geboren. Als Bischof von Genf trat er mit Erfolg gegen den Kalvinismus auf und erwarb sich als Stifter des Ordens der Heimsuchung und als Verfasser aszetischer Schriften reiche Verdienste. Er ist der Patron der katholischen Schriftsteller. Er starb am 28. Dezember 1622 zu Lyon. Am heutigen Tage 1623 wurde sein heiliger Leib nach Annecy übertragen.


Oratio

O Gott, Du hast zum Heile der Seelen Deinen hl. Bekenner und Bischof Franziskus allen alles werden lassen; verleihe gnädig, daß wir, durchströmt von der süßen Gewalt Deiner Liebe, unter Leitung seiner Unterweisungen und auf Fürsprache seiner Verdienste die ewigen Freuden erlangen. Durch unsern Herrn.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur


Heiliger Franziskus, bitte bei Gott für unseren Papst Franziskus, daß er mit dem gleichen Eifer wie Du, die Irrlehren der Protestanten, der Muslime und der Juden bekämpfen möge.

Montag, 28. Januar 2019

Fest des hl. Petrus Nolascus, Bekenners

Quelle: Wikipedia
Er war in Südfrankreich geboren und stiftete mit dem hl. Raymund Penaforte den Orden der Mercedarier zur Befreiung der von den Mauren gefangen genommenen Christen. Er starb am 25. Dezember 1256 zu Barcelona.


Oratio

O Gott, Du hast den hl. Petrus durch göttliche Eingebung angewiesen, Deine Kirche zur Mutter einer neuen Ordensfamilie zu machen und zwar in Nachbildung Deiner (Erlöser-)Liebe für den Loskauf der gefangenen Gläubigen; gewähre uns auf seine Fürsprache die Gnade, aus der Sklaverei der Sünde erlöst, im himmlischen Vaterlande dereinst uns ewiger Freiheit zu erfreuen; der Du lebst.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur


Heiliger Petrus Nolascus, bitte Gott für uns, daß er unserem Papst Franziskus erleuchten möge, um die Stimme zu erheben für die verfolgten und versklavten Christen in der muslimischen Welt.

Sonntag, 27. Januar 2019

Gebet um die Gnade zu beten

Quelle: Wikipedia
Lehre uns beten, o Herr, und verbreite den Geist der Gnade und des Gebetes über uns. Von uns selbst aus können wir keinen heilsamen Gedanken zu Stande bringen; wir wissen nicht, was und wie wir bitten sollen. Gib uns Deinen heiligen Geist, damit er unserer Schwachheit zu Hilfe  komme, in uns selbst bete und seufze, und uns auf eine Dir wohlgefällige Art beten und seufzen lehre. Bereite unsere Seelen vor dem Gebete; rede Du der Erste zu unserem Herzen, um selbes in Stand zu setzen, zu Dir recht reden zu können. Tue  unseren Mund auf, auf daß unsere Lippen Dein Lob verkünden. Du, der Du die Sünder nicht erhörest, laß uns unter jener Zahl sein, die Dich mit aufrichtigem Herzen ehren, und deren Gebete Du erhörst. Schaffe, o Gott, ein reines Herz in uns, und verleihe uns einen aufrichtigen Geist. Lehre uns das, was wir von Dir bitten sollen, und was Dir wohlgefällig ist. Laß nicht zu, daß wir von Dir etwas begehren, was Deiner unwürdig wäre, und was Du uns nach Deiner Barmherzigkeit nicht gewähren könntest. Zu diesem Geiste, der uns lehret, um was wir bitten sollen, verleihe uns auch noch den Geist der Andacht und des Eifers; lege heilige Begierden in unsre Herzen, und laß doch nicht zu, daß wir das Größte unter allen Gütern, welches Du selbst bist, etwa nur schwach verlangen, oder nur kaltsinnig um dasselbe bitten; denn Du, o mein Gott, bist es allein, was wir verlangen, und um was wir Dich bitten. Unser erstes Bitten ist: das Glück, Dich zu besitzen und zu genießen. Verziehest Du, uns unsre Bitten zu gewähren, so unterstütze unseren Mut, und laß uns durch unausgesetztes und allezeit eifriges Gebet das erlangen, was Du denen verheißen hast, welche im Gebete anhalten. Demütige uns unter Deinen allmächtigen Arm, und wenn wir uns, ob wir gleich nur Staub und Asche und sündhafte Menschen sind, dennoch unterstehen mit Dir zu reden, so verleihe uns ein demütiges und zerknirschtes Herz, daß Du niemals verachtest. Wir flehen zu Dir im Namen Jesu Christi, Deines Sohnes. Wir berufen uns auf Seine Verdienste; wir hoffen auf Seine Verheißungen, und suchen Seine Gebote zu erfüllen. Vermehre diese Vertrauen in uns, ordne es und erhöre aus bloßer Barmherzigkeit das Gebet derer, die Du aus Nichts ohne ihr Verdienst hervorgezogen hast. Amen

entnommen aus: Der betende Katholik, M. Sintzel, 1855 Regensburg


Fest des hl. Johannes Chrysostomus, Bischofs, Bekenners, Kirchenlehrers

Quelle: Wikipedia
Er war zuerst Priester in Antiochien, dann Bischof von Konstantinopel und zeichnete sich besonders durch seine Beredsamkeit aus. (Chrysostomus=Goldmund) Verfolgt vom oströmischen Kaiserhof starb er am 14. September 407 zu Komana im Pontus. Manche seiner inhaltsreichen Homilien sind in das Stundengebet der Kirche aufgenommen. Eine der zwei in der griechischen Kirche gebräuchlichen Meßliturgien trägt seinen Namen. Der hl. Pius X. erklärte ihn zum Patron der Kanzelredner. Am heutigen Tage des Jahres 438 wurden seine Gebeine nach Konstantinopel und später nach Rom in die Peterskirche überführt.


Graduale

Seht, das ist der Hohepriester, der in seinen Tagen Gott gefiel. Keiner fand sich, der gleich ihm gehütet das Gesetz des Allerhöchsten.
Alleluja, alleluja.(Jah. 1,12)
Selig der Mann, der in der Prüfung standhält; denn wenn er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur


Heiliger Johannes Chrysostomus, bitte bei Gott für uns, daß er deine Nachfolger im Hirtenamt mit dem gleichen Eifer für die ewige Wahrheit segnen möge, damit in den heutigen Zeiten nicht so viele Seelen verloren gehen.

Donnerstag, 24. Januar 2019

Heilige Stunde - Betrachtung - Das Herz Jesu auf dem Kreuzwege

"Und Er trug Sein Kreuz hinaus an den Ort,Calvaria genannt." (Joh. 19) Nach der Verurteilung Jesu Christi brachten die Henkersknechte sogleich das schwere Kreuz herbei, und warfen es krachend vor die Füße des Herrn hin. Bei diesem Anblicke erbebte zwar das liebende Herz Jesu Christi; aber entschlossen, Alles für uns zu unternehmen, umfaßt Er Sein Kreuz mit heiliger Ergebung, und geht, mit der Dornenkrone auf dem Haupte, und der Kreuzeslast auf den Schultern, wie ein sanftmütiges Lamm, den Weg nach Golgotha, um daselbst auch denen das Leben zu erwerben, die es Ihm nehmen. Jeder Tritt erschüttert Sein Gebei, und drückt die Dornen tiefer in Sein heiligstes Haupt Er sinkt aus Entkräftung öfters unter dem Kreuze nieder. Niemand ist da, der auch nur so viel Erbarmung hätte, Ihm aus Seinem Blute empor zu helfen. Am schmerzlichsten jedoch war Sein mitleidvolles Herz durch den Anblick Seiner tiefbetrübten Mutter Maria verwundet, als Sie Ihm auf dem Leidensweg entgegen kam. Dieser Liebesschmerz, der hier die zwei heiligsten Herzen durchdrang, übersteigt jede menschliche Vorstellung. Die weinende Mutter wird von den rohen Kriegsknechten erbarmungslos zurückgestoßen, Jesus aber angetrieben, den WEg zur Kreuzigung schneller vorwärts zu gehen. Wird dem Heilande durch Simeon von Cyrene Sein körperliches Leiden auch erleichtert, so leidet umso schmerzlicher Sein liebendes Herz bei dem Gedanken, wie Wenige auch in Zukunft Sein Kreuz in Ergebung annehmen, und ihm in Liebe nachfolgen werden.
O göttliches, tief gebeugtes Herz! wie reut mich bei dem Anblicke Deiner Leiden jede Beleidigung, dadurch ich Dich ehedem gekränket, und Dir jene empfindlichen Schmerzen verursacht habe, die Du auf diesem Wege leiden mußtest. O könnte ich vor Mitleid weinen, wie die frommen Frauen von Jerusalem! Ja ich will meine Sünden bei Erwägung Deiner Leiden beweinen, und nie wieder vergessen, was Dein Herz meinetwegen gelitten hat. "Wer Mein Jünger sein will," sprichst Du, "der verläugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach." Siehe, ich bin bereit, o mein Jesu! alle Leiden und Kreuze aus Liebe zu Dir zu umfangen; o lehre Du mich Selbstverläugnung, mache mich würdig, Dein treuer Schüler und Nachfolger zu sein.

Fünf Vater uns und Gegrüßet seist Du Maria.


entnommen aus: Die heilige Stunde, G. W., Gutheißung Bischof Benignus von Autun, 10.Februar 1830

Gebet beim heiligen Rosenkranz

Quelle: Wikipedia
Heilige Jungfrau und Mutter Gottes Maria!

In Vereinigung mit jener Liebe, mit welcher Dich der Engel Gabriel im Namen Gottes als die Gnadenvolle gegrüßt, mit jener Freude, mit welcher Dich Elisabeth in ihr Haus aufgenommen hat, und mit jener Andacht, mit welcher Dich je Deine eifrigen Diener verehrt haben, möchte ich diesen Rosenkranz beten. -

Nimm mein aufrichtiges Verlangen gnädig an; hilf mir jetzt und in allen Anliegen, besonders aber in meiner Todesstunde. Amen

entnommen aus: Der betende Katholik, Michael Sintzel, 1855 Regensburg

Fest des hl. Timotheus, Bischofs und Martyrers

Er war der Lieblingsschüler des hl. Apostels Paulus, der zwei Briefe an ihn richtete und an ihm eine große Stütze hatte. Als Bischof von Ephesus starb er Ende des 1. Jahrhunderts den Martertod.


Brief des hl. Apostels Paulus an Timotheus

Geliebter! Strebe nach Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glauben, Liebe, Geduld und Sanftmut. Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen bist, da du vor vielen Zeugen das herrliche Bekenntnis abgelegt hast. Vor Gott, der alles belebt, und vor Christus Jesus, der unter Pontius Pilatus das herrliche Bekenntnis abgelegt hat, ermahne ich dich: bewahre das Gebot unbefleckt und untadelhaft bis zur Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. Diese wird zu seiner Zeit kundtun der heilige und alleinige Herrscher, der König der Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit besitzt und im unzugänglichen Lichte wohnt. Er, den kein Mensch je gesehen hat noch sehen kann: Ihm sei Ehre und ewige Macht. Amen.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur


Wann werden Papst Franziskus und die sündhaften, irrigen und feigen Kardinäle und Bischöfe, endlich den Glauben öffentlich bekennen, indem sie Sünden, wie Sodomie (Homosexualität), Entheiligung des Sonntags, Abtreibung, und und und öffentlich verurteilen.

Mittwoch, 23. Januar 2019

Fest des hl. Raymund von Penaforte, Bekenners

Quelle: Wikipedia
In Spanien geboren stand er im Rufe großer Kenntnisse des Rechts, trat im späteren Alter in den Orden des hl. Dominikus ein und wurde dann General dieses Ordens. Er stiftete mit dem hl. Petrus Nolascus den Orden der Mercedarier zur Befreiung gefangener Christensklaven. Die Oratio spielt auf das Wunder an, das er wirkte, als er auf seinem Mantel von den Balearischen Inseln nach Barcelona hinüberfuhr.


Oratio

O Gott, Du hast den hl. Raymund zu einem trefflichen Verwalter des Bußsakramentes erkoren und ihn wunderbar über die Meereswogen geführt; so gewähre uns die Kraft, auf seine Fürsprache würdige Früchte der Buße zu bringen und zum Hafen des ewigen Heils zu gelangen. Durch unsern Herrn.




entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur



Heiliger Raymund, bitte bei Gott für die armen verfolgten Christen weltweit, die von Moslems, wie früher, als Sklaven gehalten werden, die vergewaltigt, gefoltert und gekreuzigt werden.
Bitte auch bei Gott für unseren Papst Franziskus, daß er als Oberhirte, diese Verfolgungen öffentlich verurteilt und den verfolgten Christen zur Hilfe eilt, anstatt öffentlichkeitswirksame Auftritte auf Lampedusa durchzuführen.

Dienstag, 22. Januar 2019

Gebet vor der geistlichen Lesung

Herr! wohin sollen wir uns wenden? Du hat Worte des ewigen Lebens. Glücklich der Mensch, welchen Du selbst unterrichtest und Dein heiliges Glück lehrest! Ich weiß es: Alles was Du nur immer schreiben ließest, hast Du zu unserem Unterrichte schreiben lassen. Ich danke Dir für die heiligen Bücher, die Du uns zum Troste geschenkt hast. Erleuchte meinen Geist und gib mir den eigentlichen Sinn der Schrift zu erkennen. Dein Wort ist Wahrheit; alle Wahrheit kommt von Dir und sie ist Dein Wort. Vergebens lese ich sie mit meinen Augen, wenn Du sie nicht meinem Herzen tief einprägst. Verleiher mir Eifer, o Herr, Deine Wahrheit zu suchen; Weisheit, sie zu begreifen; Gelehrigkeit, mich ihr zu unterwerfen, und Fertigkeit, sie im Werke zu erfüllen.

entnommen aus: Der betende Katholik, Michael Sintzel, Regensburg 1855

Montag, 21. Januar 2019

Wirkung des Gebets

"Wahrlich, Ich sage euch: Ihr möget im Gebet begehren, was immer es sei, - glaubt nur, daß ihr es erhaltet, so wird es euch zuteil."

Marc. 11, 24

Fest der hl. Agnes, Jungfrau und Martyrin

Quelle: billerantik
Als Tochter christlicher Eltern, wurde sie in jugendlichem Alter von einem Heiden zur Ehe begehrt; sie bewahrte aber ihrem himmlischen Bräutigam die Treue und erlitt nach verschiedenen Qualen, in denen sie wunderbar beschützt blieb, in Rom den Martertod, vermutlich durch Enthauptung. Schon Kaiser Konstantin erbaute vor 327 auf Bitten seiner Tochter Konstantina über ihrem Grabe eine Basilika.


Introitus

Die Sünder trachten mich zu verderben; ich aber achte Deine Lehren, Herr. Die Begrenztheit alles (irdisch) Vollkommenen hab ich gesehen; Dein Gebot jedoch übertrifft alle Weiten. Selig die Makellosen auf dem Lebenswege, die wandeln nach des Herrn Gesetz. Ehre sei.


Oratio

Allmächtiger ewiger Gott, Du erwählest Schwaches in dieser Welt um Starkes jeder Art zu beschämen; da wir nun das Fest Deiner hl. Jungfrau und Martyrin Agnes feiern, gewähre gnädig, daß wir an uns die Macht ihrer Fürsprache bei Dir erfahren. Durch unsern Herrn.

entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Sonntag, 20. Januar 2019

Gebet zum Gekreuzigten

Gütiger Herr Jesus Christus, ich flehe Dich an: Laß Dein Leiden mir Kraft sein, durch die ich gefestigt, beschützt und verteidigt werde; laß Deine Wunden als Speise und Trank für mich Sättigung, Labung und Freude sein; durch die Besprengung mit Deinem Blute wasche all meine Sünden ab; Dein Tod sei mir unversiegliches Leben, Dein Kreuz ewige Glorie. All dies sei Erquickung, Wonne, Heil und Süßigkeit für mein Herz: der Du lebst und herrschest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur




Dieses Gebet ist zur Danksagung nach der Heiligen Messe im Schott abgedruckt. Eine Danksagung nach der Heiligen Messe soll würdig sein, was sich in Andacht und in Zeit ausdrückt.
Wenn wir nicht würdig danken, werden wir nicht viele Gnaden aus der Heiligen Messe mitnehmen.

Fest des hl. Fabian, Papstes und Martyrers und des hl. Sebastian, Martyrers

Papst Fabian regierte die Kirche von 236 bis 250; er sammelte die Martyrerakten; unter Kaiser Decius erlitt er als einer der ersten das Martyrium.
Sebastian, nach der Legende kaiserlicher Offizier, wurde wegen des christlichen Bekenntnisses auf Befehl des Kaisers Diokletian mit Pfeilen durchbohrt. Als er wieder zum Bewußtsein kam und dem Kaiser Vorwürfe wegen seiner Grausamkeit machte, wurde er mit Knütteln erschlagen. Über seinem Grabe erhebt sich eine der sieben Hauptbasiliken Roms. Der hl. Sebastian wird als Patron gegen die Pest verehrt.


Lesung aus dem Brief des hl. Apostels Paulus an die Hebräer

Brüder! Die Heiligen bezwangen in der Kraft des Glaubens Königreiche, sie übten Gerechtigkeit, empfingen Verheißungen, verschlossen Löwenrachen, löschten Feuersgewalt, entgingen der Schärfe des Schwertes, gelangten aus Schwachheit zu Kraft, wurden Helden im Kampfe und trieben feindliche Heere in die Flucht. Frauen erhielten durch Wiedererweckung ihre Verstorbenen zurück. Einige wurden auf die Folter gespannt, nahmen aber die Freilassung nicht an, um eine noch herrlichere Auferstehung zu finden. Andere haben Spott und Schläge ertragen, Ketten und Gefängnis. Sie wurden gesteinigt, zersägt, gemartert, mit dem Schwerte getötet; sie zogen umher in Schafspelzen und Ziegenfellen, sie litten Mangel, wurden bedrängt, mißhandelt. Die Welt war ihrer nicht Wert. Sie irrten umher in Wüsten und Gebirgen, in Höhlen und Klüften der Erde. Sie alle, bewährt als Zeugen des Glaubens, waren in Christus Jesus, unserem Herrn.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur


Heiliger Papst Fabian, heiliger Sebastian, bittet Gott für uns, das die verbreitete Pest des Unglaubens und des sittlichen Verfalls eingedämmt werden möge. Bittet Gott, daß Papst Franziskus, die Kardinäle und Bischöfe endlich Zeugnis ablegen und die öffentlichen Sünden, wie Sodomie (Homosexualität), LGTB - Lesbian, Gay, Bisexual und Trans, Abtreibung, Päderastie, verurteilen und nicht noch öffentlich Toleranz und Verständnis zeigen!

Donnerstag, 17. Januar 2019

Fest des hl. Antonius, Abtes

Quelle: wikipedia
Er war einer der bedeutendsten Einsiedler der Thebaischen Wüste, deshalb der "Große" und "Vater der Mönche" genannt;
251 in Oberägypten geboren, wurde er von seinen christlichen Eltern aufs Trefflichste erzogen.
Auf die Worte im Matthäusevangelium hin, das er in der Kirche hörte:
"Gehe hin und verkaufe was du hast, und du wirst einen Schatz im Himmel haben" (Matth. 19,21) und "Sorget nicht für den morgigen Tag" (Matth. 6, 34) verkaufte er alles und zog sich in die Wüste zurück. Zahlreiche Schüler sammelten sich um ihn, die er auf dem Wege der Heiligkeit mit folgenden Lehren leitete:

Nie soll der Gedanke an die Ewigkeit euerm Geiste entschwinden. Denket jeden Morgen, daß ihr vielleicht das ende des Tages nicht erreichen werdet; denket jeden Abend, daß ich vielleicht den morgenden Tag nicht sehen werdet. Verrichtet jede eurer Handlungen, als wenn sie die letzte eures Lebens wäre, nämlich, mit aller Andacht und dem innigsten Gefühle der zärtlichsten Frömmigkeit. Seid stet auf der Hut gegen die Versuchungen, und widerstehet den Anfällen des höllischen Feindes; denn er ist sehr schwach, wenn man ihn zu entwaffnen weiß. Er erbebt vor Fasten, Beten, vor der Demut, und den guten Werken, obgleich ich gegen ihn rede, hat er doch nicht die Macht, mir den Mund zu schließen. Das Kreuzzeichen allein schon hat Kraft genug seine List und seine Täuschungen zu Schanden zu machen. Ja, das Zeichen des Kreuzes unseres Erlösers, das ihn seiner Gewalt beraubt hat, genügt schon, ihn in Schrecken zu versetzen. Durch das Gebet habe ich stets über alle seine Ränke gesiegt; in der Gestalt eines Engels des Lichtes sprach der böse Feind eines Tages zu mir: "Antonius, begehre, was du willst, ich bin die Macht Gottes." Allein sobald ich den Namen Jesu anrief, war er verschwunden.

Antonius konnte die Geister gar wohl unterscheiden, und gab seinen Schülern folgende Lehre hierüber:

Der Anblick guter Engel bringt keine Verwirrung in die Seele, ihre Gegenwart ist sanft und erquickend; sie erfüllt die Seele mit Freude und flößt ihr Vertrauen ein. Man empfindet da eine so starke Liebe zu göttlichen Dingen, daß man das Leben verlassen möchte, um ihnen in die glückselige Ewigkeit zu folgen.
Die Erscheinung der bösen Geister hingegen bringt die Seele in Verwirrung. Ihr Herannahen ist voll Geräusch; sie stürzen die Seele in ein Gewirr von Gedanken, oder in einen Schrecken, der sie außer Fassung bringt. Sie bewirken in der Seele einen Ekel an der Ausübung der Tugend, und machen die Seele in ihren Entschlüssen wankend."

Antonius stiftete das Kloster Phaium, nachdem sich viele Schüler um ihn gesammelt hatten. Er zog sich später tiefer in die Wüste zurück, um nur allein mit Gott leben zu können. Aber auch hier sammelten sich zahllose Schüler um ihn, es kamen Bischöfe und Gelehrte, um seine Lehren zu hören. Auf Bitten einiger Bischöfe ging er im Jahre 355 nach Alexandrien, um die Lehren der Arianer zu widerlegen. Danach zog er sich wieder in die Einsamkeit zurück. Am 17.Januar 356 entschlief er sanft im Herrn, nachdem er alle seine Klöster noch einmal besucht hatte.


Gebet

Gott! Du einziger Ursprung aller Tugenden, erwecke in uns eine geistliche Wachsamkeit, zünde in uns an einen rechten Eifer Dich anzubeten; gib uns Gnade zu einer Dir wohlgefälligen Nüchternheit, und hilf uns alle weltlichen Wollüste zu verachten. Verleihe uns Armut des Geistes; erweiche unsere Herzen zu einer aufrichtigen Mitleidigkeit; und mache, daß wir Dich über alles lieben, über alle Angriffe des Teufels siegen, und einst Dein himmlisches Reich erben mögen. Amen.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur und
aus Legende der Heiligen hrsg. von einem Verein katholischer Geistlicher der Diözese Augsburg 1835

Mittwoch, 16. Januar 2019

Fest des hl. Marcellus I., Papstes und Martyrers

Wegen seiner Milde in der Wiederaufnahme abgefallener Christen zur kirchlichen Gemeinschaft wurde er von der überstrengen Donatistenpartei angefeindet. Im Verlaufe der Streitigkeiten wurde der Papst von Kaiser Maxentius in die Verbannung geschickt. Dort starb er 309. Er war weniger als 2 Jahre Papst gewesen.


Gebet

Gott, Du ewige Weisheit und Gerechtigkeit, Du Geber alles Guten, gib mir gegen die bösen Menschen eine weise Festigkeit, und die Gnade, Dich anzubeten in allen Ereignissen des menschlichen Lebens.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur und
aus Legende der Heiligen hrsg. von einem Verein katholischer Geistlicher der Diözese Augsburg 1835






Dienstag, 15. Januar 2019

Fest des hl. Paulus, Bekenners

Quelle: wikipedia
Er floh mit 16 Jahren während der Verfolgung des Decius in die Wüste Thebais in Ägypten, wo er als Einsiedler in hohem Ansehen stand und im Alter von 113 Jahren starb. Der hl. Antonius (Fest am 17. Januar) sah in einer Verzückung, wie dessen Seele, umgeben von den Scharen der Apostel und Propheten, von Engeln in den Himmel getragen wurde; er bestattete ihn dann mit eigenen Händen. Er starb um 347.


Introitus

Wie die Palme steht der Gerechte in Blüte, in der Fülle der Kraft wie die Libanonzeder, gepflanzt im Hause des Herrn, in den Höfen des Tempels unsres Gottes. Gut ist`s den Herrn zu preisen, und Deines Namens Lob zu singen, Allerhöchster. Amen.


Lesung aus dem Brief des hl. Apostels Paulus an die Philipper

Brüder! Was mir als Gewinn erschien, habe ich um Christi willen als Schaden angesehen. Ja, ich halte alles für Schaden um der alles überragenden Erkenntnis Jesu Christi willen, meines Herrn. Um Seinetwillen habe ich alles preisgegeben und erachte es für Kehricht, um Christus zu gewinnen und in Ihm erfunden zu werden, nicht mit meiner Gerechtigkeit angetan, die aus dem Gesetze stammt, sondern mit jener, die aus dem Glauben an Jesus Christus kommt, mit der Gerechtigkeit aus Gott durch den Glauben. Ihn suche ich zu erkennen und die Kraft Seiner Auferstehung und die Teilnahme an Seinen Leiden. Ihm will ich in Seinem Tode ähnlich werden, um so (durch Leiden)zur Auferstehung von den Toten zu gelangen. Nicht als ob ich das Ziel schon erreicht hätte oder schon vollkommen wäre; doch ich trachte danach es zu ergreifen, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen wurde.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur


Lassen Sie uns beten und Gott bitten, daß unser Papst Franziskus und die Kardinäle, Bischöfe und Priester,
Gott über alles stellen und nicht die UNO, die Menschenrechte, die Toleranz gegen Ungläubige oder Toleranz gegen Sünden, wie Homosexualität predigen.

Montag, 14. Januar 2019

Fest des hl. Hilarius, Bischofs, Bekenners und Kirchenlehrers

Quelle: Wikipedia
In Aquitanien geboren, wurde er 355 Bischof von Poitiers und wandte sich in Wort und Schrift gegen die Irrlehre der Arianer. Teile aus seinen Werken enthält das Römische Stundengebet. In seiner Verbannung in Phrygien schrieb er sein Werk über die göttliche Dreieinigkeit, worin er auf die bündigste Weise die gleiche Wesenheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes bewies; worin er lehrt, daß die Kirche nur Eine ist, alle Ketzer aber außer ihrem Schooße sind; daß sie sich dadurch von den verschiedenen Sekten unterscheidet, weil sie ihre Einheit stets erhält, alle bekämpft und des Irrthums überführet, und daß sie ihre schönsten Triumphe in den immerwährenden Spaltungen findet, welche unter den Irrlehrern herrschen. Er starb 367 zu Poitiers nach der Rückkehr aus seiner Verbannung, nachdem er zuvor den Bischof von Mailand Auxentius gezwungen hatte, öffentlich zu bekennen, daß Jesus, wahrer Gott und gleichen Wesens mit dem Vater sei.


Gebet

Gott! Der Du Deinem Volke den heiligen Hilarius zu einem Diener des ewigen Heils gemacht; verleihe, daß wir in Deinem Dienste wandeln und dadurch die ewige Seligkeit erlangen. Amen.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur und
aus Legende der Heiligen hrsg. von einem Verein katholischer Geistlicher der Diözese Augsburg 1835

Heiliger Hilarius bitte Gott, daß er uns einen Lehrer senden möge, der die Irrlehren und Spaltungen, die durch die Päpste, Kardinäle und Bischöfe verbreitet werden, öffentlich verurteilt, damit nicht so viele Seelen verloren gehen.

Sonntag, 13. Januar 2019

Schutzengelgebete

O Engel rein, o Schützer mein,
du Führer meiner Seele,
laß mich dir anbefohlen sein,
daß ich vor Gott nicht fehle! Amen.


Engel Gottes, mein Beschützer, dir hat Gottes Vaterliebe mich anvertraut. Erleuchte, beschütze, regiere und leite mich! Amen.


Heiliger Schutzengel mein,
laß mich dir empfohlen sein,
daß mein Herz von Sünden frei
allzeit Gott gefällig sei! Amen.



entnommen aus Gottesdienst Gebet- und Gesangbuch der Erzdiözese München und Freising 1957

Freitag, 11. Januar 2019

Der hl. Alfons erklärt, warum und wie man in allen Lebenslagen beten muss

Wende nicht ein, dass es unnötig sein würde, Gott deine Bedürfnisse mitzuteilen, da Er sie besser kenne, als wir selbst. Er kennt sie, aber Er handelt gegen uns, als ob Er nichts wisse von all dem, was wir Ihm verschweigen, und um was wir bei Ihm keine Hilfe suchen. Unser Heiland wusste, dass Lazarus gestorben war, aber Er gab dies erst zu erkennen, nachdem Magdalena es Ihm gesagt hatte, worauf Er sie alsbald mit dem Versprechen tröstete, dass ihr Bruder auferstehen werde.

Auch musst du, wenn eine Krankheit, eine Versuchung oder Verfolgung über dich kommt, alsbald zum Gebete deine Zuflucht nehmen, damit der Herr dir beistehe. Es genügt, wenn du Ihm zurufst: "Blicke auf mich, o Gott, denn ich werde geplagt."
Er wird dich alsdann gewiß trösten, oder dir wenigstens Kraft geben, geduldig dein Leiden zu ertragen, was dir oft nützlicher sein wird, als wenn Er dich ganz davon befreie.


Sage Ihm, welche Gedanken dich peinigen, was du fürchtest, warum du traurig bist, sprich zu Ihm: "O mein Gott! Auf Dich setze ich alle meine Hoffnung, ich opfere Dir dies Leiden auf, ich ergebe mich ganz in Deinen heiligen Willen, habe Mitleid mit mir, befreie mich von der Last, die mich niederdrückt, oder gib mir wenigstens Kraft, sie zu tragen."
Das Versprechen, das Er im Evangelium gegeben hat, alle Leidenden zu trösten und ihnen, sooft sie zu Ihm ihre Zuflucht nehmen, beistehen zu wollen, wird Er alsdann erfüllen: “Kommt zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, und ich will euch erquicken” (Mt 12,18).




alles aus: Die Art und Weise vertraulich mit Gott umzugehen vom hl. Kirchenlehrer Alfons Maria von Liguori