Freitag, 30. Juni 2017

Gedächtnis des hl. Paulus

Der hl. Paulus, von Geburt Jude und römischer Bürger, in Jerusalem zum Gesetzes-lehrer ausgebildet, war zuerst Verfolger der Christen, wurde aber durch ein Gnadenwunder in einen Apostel umgewandelt. Mit glühender Begeisterung widmete er sich in vielen Ländern der Predigt des Evangeliums und besiegelte in Rom seine Treue und Liebe zu Christus durch die Hingabe seines Lebens, wahrscheinlich am gleichen Tage, wenn auch in einem anderen Jahre, wie der hl. Petrus.
Die besondere Feier am 30. Juni hat wohl darin ihren Grund, weil es im Mittelalter für den Papst und den Klerus von Rom zu beschwerlich war, an einem Tag die beiden Apostelfürsten in den voneinander weit entfernten Basiliken St. Peter und St. Paul zu feiern.


Epistola (Gal. 1, 11-20)

Brüder! Ich versichere euch: das Evangelium, das ich euch verkündet habe, ist nicht Menschenlehre; denn nicht von einem Menschen habe ich es empfangen oder sonstwie erlernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi. Ihr habt ja von meinem früheren Wandel im Judentum vernommen, wie ich die Kirche Gottes über die Maßen verfolgt und bekämpft habe; wie ich mich im Eifer für das Judentum vor vielen meiner Altersgenossen in meinem Volke hervortat, ein gewaltiger Eiferer für meine väterliche Überlieferung. Da gefiel es aber Dem, Der mich schon vom Mutterschoße an auserwählt und durch Seine Gnade berufen hat, mir Seinen Sohn zu offenbaren, damit ich Ihn den Heiden verkünde. Ich beriet mich nicht sofort mit Fleisch und Blut, noch ging ich nach Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ich zog nach Arabien und kehrte dann wieder nach Damaskus zurück. Drei Jahre nachher begab ich mich nach Jerusalem, um Petrus kennenzulernen, und blieb bei ihm fünfzehn Tage. Von den anderen Aposteln sah ich nur noch Jakobus (den Jüngeren), den Bruder (Vetter) des Herrn. Was ich euch da schreibe - seht Gott ist mein Zeuge: ich lüge nicht.

entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur



Und wie die Juden unseren Herrn Jesus Christus verfolgt und gekreuzigt haben, wie sie die Apostel verfolgt und getötet haben, wie sie die Christen Jahrhunderte verfolgt haben, so hassen die Juden auch heute noch die Christen.
Wehe es gibt nur eine antisemitische Äußerung. Dann wird weltweit eine Medienkampagne eingeläutet und das Entsetzen und die Empörung ist groß. Wenn aber seit Monaten christliche Kirchen, deutsche Klöster angegriffen und angezündet werden, dann ist das in den deutschen Medien, wenn überhaupt, nur eine kleine Nebenmeldung.


https://koptisch.wordpress.com/2012/10/03/wieder-ein-kloster-in-jerusalem-geschandet/


Lassen Sie uns für den Papst und die Bischöfe beten, deren heilige Pflicht es wäre, die verfolgten Christen in aller Welt zu schützen, daß sie endlich ihre Stimme erheben um diesen Verfolgungen Einhalt zu gebieten.

https://www.opendoors.de/verfolgung/