Freitag, 25. März 2016

Betrachtung des Leidens Jesu bei der hl. Messe - Postcommunio

Postcommunion
(Jesus steht am dritten Tage von den Toten auf. Der unschuldige, der als Schlachtopfer der Bosheit erblaßte, lebt wieder. Seine Auferstehung ist das entscheidende Wunder, welches der Göttlichkeit Seiner Lehre das Siegel aufdrückt.) -
Dein Leben, o Jesu! ist das Unterpfande meines künftigen Lebens; Deine Unsterblichkeit ist das Vorbild der meinigen. Du bist auferstanden; auch ich werde Deiner Verheißung gemäß auferstehen. Gib mir durch diese Wahrheit Mut, für die Tugend zu kämpfen, zu leiden und zu sterben.

Dominus vobiscum
(Jesus erscheint Verschiedenen; er geht mit seinen Jüngern vierzig Tage um, und gibt ihnen immer deutlicheren Unterricht.) -
Wie manche edle Handlung, wie manches wohltätige Wunder, wie manche nützliche Lehre Jesu wurden gar nicht aufgezeichnet, oder wurden durch den Mund der Apostel und der apostolischen Kirche bis auf uns herba nur fortgeerbt! O laß mich göttlicher Lehrer! wenigstens die von Dir so oft und so nachdrücklich eingeschärfte Lehre: Gott ist der weiseste und gütigste Vater; liebe Ihn aus ganzem Herzen und aus Liebe zu Ihm, Deinen Nächsten, wie dich selbst, nie aus den Augen verlieren.


entnommen aus: Die Heilige Stunde - Todesangst unseres Herrn Jesus Christus im Ölgarten, Bischöfliche Gutheißung, Benignus, Bischof von Autun 10.02.1830, Verlag Überreuter, 2. Auflage Wien 1850